Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt hat eine gesetzliche Regelung für eine Landarzt-Quote auf den Weg gebracht. Künftig werden fünf Prozent der Medizinstudienplätze für angehende Landärzte reserviert, wie Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag sagte. Wer über die Quote an die Universität kommt, muss sich verpflichten, nach dem Facharzt-Abschluss für mindestens zehn Jahr im ländlichen Raum zu arbeiten. Wer dagegen verstößt, muss mit 250 000 Euro Strafe rechnen. In Magdeburg und Halle gibt es insgesamt 400 Plätze für ein Medizinstudium. 20 davon werden demnach künftig für angehende Landärzte reserviert. Zum Wintersemester 2020/21 soll es losgehen.