Berlin/Magdeburg (dpa/sa) - Beim Umstieg auf erneuerbare Energien liegt Sachsen-Anhalt einer neuen Länder-Analyse zufolge im Mittelfeld. Bestes ostdeutsches Land ist Thüringen auf Platz vier. An der Spitze sind Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern. Die Plätze 14 bis 16 belegten Sachsen, Berlin und das Saarland.

Die Agentur für Erneuerbare Energien, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg haben dafür 61 Kriterien wie etwa Ökostrom-Anteil, Forschung und Patente, politische Ziele und Maßnahmen oder Arbeitsplätze in der Branche verglichen.

Die ostdeutschen Länder können der Analyse zufolge vor allem bei der Nutzung erneuerbarer Energien größere Erfolge aufweisen, werden aber bei politischer Anstrengung im Schnitt schlechter bewertet.

Es ist seit 2008 der sechste Bundesländer-Vergleich in dieser Reihe. Dabei gebe es in Sachsen-Anhalt bereits seit längerem einen Abwärtstrend. Nur Mecklenburg-Vorpommern hat im Vergleich zu 2017 mehr Punkte in der Gesamtwertung verloren.

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