Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Nachdem er in einer Regionalbahn beim Schwarzfahren erwischt wurde, musste ein 28-Jähriger in Dessau-Roßlau den Weg in ein Gefängnis antreten. Bei der Überprüfung des Mannes stellte sich am Donnerstag heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft Berlin per Haftbefehl gesucht wurde, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte ihn im Mai 2015 wegen des Anbaus, der Herstellung, des Schmuggels, des Erwerbs und des Handels von Betäubungsmitteln zu einer Geldstrafe von 600 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verurteilt.

Da er nur einen Teil der Geldstrafe bezahlt hatte, wurde der Haftbefehl erlassen. Auch am Donnerstag konnte er die noch offenen 310 Euro nicht aufbringen und wurde ins Gefängnis gebracht. Falls er die Reststrafe nicht bezahlen kann, wird er 31 Tage dort bleiben müssen.

Mitteilung der Bundespolizei