Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt erweitert in der Corona-Krise sein Soforthilfeprogramm für die Wirtschaft auf größere Betriebe. Seit Donnerstag könnten Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten günstige Kredite aus dem Programm "Sachsen-Anhalt Zukunft" beantragen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. "Wir zünden jetzt die dritte Stufe unserer Soforthilfe für die sachsen-anhaltische Wirtschaft - damit ist das Landespaket jetzt rund", erklärte Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD). "Für größere Unternehmen sind günstige Kredite ein probates Mittel, um unbeschadet durch die Krise zu kommen, die oftmals mit Produktionsunterbrechungen und Nachfragerückgängen einhergeht."

Die neue dritte Stufe des Sofortprogramms umfasse ein Volumen von 250 Millionen Euro. Insgesamt stünden Zuschüsse und Darlehen von 450 Millionen Euro bereit. In einer ersten Stufe standen im März zunächst Zuschüsse für Soloselbstständige und kleine Unternehmen im Vordergrund. In einer zweiten Stufe kamen neben Zuschüssen günstige Kredite für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten hinzu.

"Unser erklärtes Ziel ist es, die Wirtschaftsstrukturen des Landes und damit möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Sollten wir weitere Mittel benötigen, werden wir entsprechend nachlegen", teilte Willingmann weiter mit.

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Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums vom 3. April zur zweiten Stufe des Hilfsprogramms

Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums vom 20. März zum Sofortprogramm für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer