Magdeburg (dpa/sa) - Im Zuge der Magdeburger Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas haben Studierende eigene Konzepte für eine nachhaltige Stadt entwickelt. Die Ergebnisse sind bis Mitte Februar im Veranstaltungskubus zur Kulturstadtbewerbung in der Innenstadt zu sehen, wie die Uni Magdeburg am Mittwoch mitteilte. Zu den Ideen gehöre etwa eine alternative Stromversorgung für das Straßenbahnnetz. Demnach könnte ein sogenannter Schwungradspeicher Energie speichern und bei Bedarf über einen angeschlossenen Generator wieder abgeben. Weitere Projekte beschäftigen sich mit grünen Erholungsräumen am Hauptbahnhof oder verkehrsfreien Zonen in der Innenstadt.

Nachhaltige Stadtentwicklung sei in Zeiten des Klimawandels eine zentrale Aufgabe, sagte Student Leonard Bruckmann laut Mitteilung. Für ihr Projekt griffen die 27 Master-Studierenden der Uni die 17 Ziele der Europäischen Union für nachhaltige Entwicklung auf.

Die Bewerbung Magdeburgs als Kulturhauptstadt 2025 eröffne einen "hervorragenden Raum als gemeinsames Ziel für dieses interdisziplinäre Projekt", erklärte Umweltpsychologin Hannah Wallis.

In der EU gibt es jedes Jahr zwei Kulturhauptstädte Europas. Deutschland wird 2025 wieder eine Stadt mit diesem Titel stellen. Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt ist zusammen mit Chemnitz, Nürnberg, Hannover und Hildesheim in der Endauswahl. In den nächsten Monaten muss die Stadt eine neue Bewerbungsmappe erarbeiten, ehe die endgültige Entscheidung fällt.

Mitteilung der Uni Magdeburg zur Ausstellung