Wittenberg (dpa/sa) - Zwei Tage nach dem Tod eines Zweijährigen in einem Gartenteich wird weiter ermittelt, was genau am Ostersonntag auf dem Grundstück in Lutherstadt Wittenberg geschehen ist. Es gehe darum zu erfahren, wer zu welchem Zeitpunkt wo genau gewesen ist, sagte eine Sprecherin der Polizei in Dessau-Roßlau am Dienstag. Ob der Junge obduziert werde, entscheide die Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft sei schon am Unglückstag einbezogen gewesen. Den Eltern des Kindes sei seelsorgerische Betreuung angeboten worden, hieß es.

Familienangehörige hatten am Ostersonntagvormittag den kleinen Jungen in einem Gartenteich entdeckt. Sie hätten ihn aus dem Wasser geholt und sofort reanimiert - vergebens. Auch die nach wenigen Minuten eintreffenden Rettungskräfte konnten den Zweijährigen nicht wiederbeleben. Alles deute nach ersten Erkenntnissen auf einen tragischen Unfall hin, hieß es.