Leipzig (dpa) - Neue Fachkräfte, Tourismuskonzepte und Öffentlicher Nahverkehr: Mit sechs weiteren Studien will die Innovationsregion Mitteldeutschland untersuchen, wie der Kohleausstieg und der Strukturwandel gestaltet werden könnten. Sie wurden jetzt gestartet und haben eine Laufzeit von neun bis zwölf Monaten, wie die Gesellschaft am Mittwoch in Leipzig mitteilte. Bis Ende 2021 will sie anhand von insgesamt 25 Untersuchungen aufzeigen, wie die regionale Entwicklung im Zuge des Kohleausstiegs gestaltet werden kann.

Insgesamt stehen dafür rund acht Millionen Euro zur Verfügung. 7,2 Millionen davon kommen vom Bund und den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Den Rest bringt die Gesellschaft nach eigenen Angaben selbst auf. Sie ist ein interkommunaler Zusammenschluss der Landkreise Altenburger Land, Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Leipzig, Mansfeld-Südharz, Nordsachsen und Saalekreis sowie der Städte Halle und Leipzig.

Der Braunkohleausstieg in Deutschland für mehr Klimaschutz bis spätestens 2038 ist vom Bund beschlossen. Er will bis zu 40 Milliarden Euro in die Braunkohle-Regionen stecken.

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