Halberstadt (dpa/sa) - In diesem Jahr sind rund 100 Brände in privaten und kommunalen Wäldern in Sachsen-Anhalt ausgebrochen. "Das sind in etwa so viele wie in den Vorjahren", sagte Andreas Goldschmidt vom Landeszentrum Wald in Halberstadt. Eine Ausnahme war das Extremjahr 2018. Damals brannte es wegen der langanhaltenden Trockenheit 171 Mal. Insgesamt gerieten dabei knapp 113 Hektar Wald in Brand, 2019 waren der vorläufigen Bilanz zufolge nur rund 16,5 Hektar Fläche betroffen. Die Gründe für das Durchschnittsjahr seien unterschiedlich, hieß es. Es habe etwas mehr geregnet als 2018. Zudem führten glückliche Umstände wie Windstille dazu, dass sich Brände nicht ausbreiteten.