Aurich (dpa) - Angesichts der Flaute beim Bau von Windkraftanlagen treibt der Hersteller Enercon seinen Umbau voran. In Deutschland werde sich Enercon auf die zwei Standorte Aurich und Magdeburg konzentrieren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Konzern hatte vergangenes Jahr den Abbau von bis zu 3000 Arbeitsplätzen angekündigt. In diesem Rahmen spiele sich die jetzt verkündete Umstrukturierung ab, sagte ein Firmensprecher.

Am Stammsitz Aurich in Ostfriesland solle ein Kompetenzzentrum Mechatronic die zur Herstellung von Maschinenhäusern, Rotornaben und E-Komponenten nötigen Fähigkeiten bündeln. Der Standort Magdeburg in Sachsen-Anhalt werde das Zentrum für den Bau von Generatoren.

Dazu wolle Enercon einige besonders wichtige Auftragsfertiger oder Zulieferer in die eigene Firmengruppe eingliedern, sagte Vorstand Jost Backhaus. "Wir streben diesbezüglich Gespräche mit den Gesellschaftern an." Von anderen Produktionspartnern werde man sich trennen, "mit denen uns vor dem Hintergrund des globalen Wettbewerbs keine weitere Zusammenarbeit möglich ist".

Mitteilung