Magdeburg (dpa/sa) - Bei einem Wohnungsbrand in Magdeburg sind zwei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, brach das Feuer am Samstagmorgen in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Mertensstraße aus. Die brennende Wohnung war zu dem Zeitpunkt unbewohnt. Einsatzkräfte retteten einen 30-jährigen Anwohner über eine Drehleiter, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Der Mann und ein weiterer Anwohner, der sich noch durch das Treppenhaus retten konnte, wurden wegen Verdachts auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Bewohnerinnen und Bewohner der anderen sechs Wohnungen konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Die Brandursache war zunächst unbekannt. Laut einem Sprecher der Polizei kann ein Fremdverschulden jedoch bisher nicht ausgeschlossen werden. Laut Feuerwehr hatte es in der Wohnung bereits wenige Tage zuvor gebrannt. Der entstandene Sachschaden wird auf 50 000 Euro geschätzt. Laut dem Polizeisprecher sind drei der Wohnungen nicht mehr bewohnbar.