Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt müssen nach Angaben der Landesarbeitsagentur immer weniger Menschen ihren Lohn mit Hartz IV aufstocken. Ursachen seien die stabile Konjunktur, der Arbeitsmarkt sowie der Mindestlohn. So waren 2016 noch rund 50 000 Männer und Frauen neben dem Einkommen aus Arbeit auf Hartz IV angewiesen, sank die Zahl bis 2018 um rund 7900 auf rund 42 100 Menschen. Das entspricht einem Minus von knapp 16 Prozent, wie ein Sprecher der Landesarbeitsagentur in Halle mitteilte. Vergleichsweise viele Beschäftigte seien aber dennoch im Reinigungs- und Gastgewerbe trotz Arbeit auf Hartz IV angewiesen. Problematisch sei es auch für Alleinerziehende.

Daten und Fakten zum Arbeitsmarkt