Prag (dpa) - Die ärmeren EU-Staaten wehren sich gegen Kürzungen bei den Transferleistungen aus den reicheren Mitgliedsländern. Das ist das Ergebnis eines Gipfels in Prag. An dem Treffen nahmen Regierungschefs oder hochrangige Vertreter aus 16 südlichen und östlichen EU-Staaten teil. Der Ausgleich wirtschaftlicher und sozialer Unterschiede sichere die Funktion des EU-Binnenmarktes und trage zu Wachstum und Beschäftigung bei, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Die EU ringt derzeit um den Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027.