Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat die Verteidigungspolitiker im Bundestag über das Ende der deutschen Beteiligung an der EU-Mission Sophia informiert. Das deutsche Personal soll noch heute die Arbeit im Hauptquartier in Rom einstellen. Damit ist der Einsatz, der vom Dauerstreit um die Verteilung von Bootsflüchtlingen belastet war, beendet. Zuvor waren bereits Marineschiffe aus dem Einsatzgebiet vor der libyschen Küste abgezogen worden. Die Operation Sophia war 2015 von der EU gestartet worden, um durch die Bekämpfung der Schleuserkriminalität die Migration aus Richtung Libyen einzudämmen.