Berlin (dpa) - CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat seinen Vorstoß für eine "Kampfpreis-Steuer" für Billigflüge verteidigt. Es gehe ihm darum, dass Bahnfahren gerade auch gegenüber dem Luftverkehr attraktiver werde, sagte Dobrindt in Berlin. Daher sei es sinnvoll, auf der einen Seite die Mehrwertsteuer auf Fernzugtickets zu reduzieren und auf der anderen Seite für faire Flugpreise zu sorgen. Aus der CSU-Spitze war dem Vorstoß widersprochen worden. Das sei kein abgestimmter Vorschlag der CSU, sagte Generalsekretär Markus Blume.