Athen (dpa) - Es war ein bittersüßer Abschied: Griechenland hat den Euro-Rettungsschirm verlassen. In Brüssel überwiegen Freude und Stolz. "Ihr habt es geschafft", twitterte EU-Ratspräsident Donald Tusk und gratulierte dem griechischen Volk. Vielen Griechen war nicht zum Feiern zumute, und auch Ministerpräsident Alexis Tsipras hielt sich zurück. Rechte wie linke Kritiker sind überzeugt: Gerettet ist das hoch verschuldete Euroland noch lange nicht. In acht Jahren hat Griechenland insgesamt 289 Milliarden Euro internationale Finanzhilfe bekommen - gegen immer neue Spar- und Reformprogramme.