Berlin (dpa) - Auf Flügen innerhalb Deutschlands waren 2019 zum zweiten Mal in Folge weniger Menschen unterwegs. Die Zahl der Passagiere sank um 1,9 Prozent auf 47,1 Millionen, geht aus Daten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen hervor. Einen Grund sieht der Verband im Streik bei Germanwings. Aber auch Kostendruck und Wettbewerb spielten eine Rolle. Vor allem Easyjet und Ryanair hätten ihr Angebot ausgedünnt. Hinzu kämen ungewisse Konjunkturaussichten und steigende Ölpreise. Dass die Klima-Debatte Passagiere am Boden halten könnte, schließt die ADV aus.