Rom (dpa) - Schwere Unwetter in Italien haben am Wochenende immer mehr Todesopfer gefordert. Allein auf Sizilien kamen bei Überschwemmungen innerhalb weniger Stunden mehr als zehn Menschen ums Leben. Dramatische Szenen spielten sich in Casteldaccia nahe Palermo ab, wo zwei Familien fast komplett ausgelöscht wurden, als das Hochwasser eines Flusses ein Landhaus flutete. Seit einer Woche haben die Unwetter das Land fest im Griff, rund 30 Menschen starben bisher. Wegen der Schäden wachsen im Norden die Sorgen vor einer schwierigen Wintersport-Saison.