Berlin (dpa/at) l Bei den 131. Deutschen Schwimmmeisterschaften in Berlin haben die Athleten vom SC Magdeburg schon gestern einzelne Finals absolviert. Vizeweltmeisterin Sarah Köhler von der SG Frankfurt, die in Magdeburg zur Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn gehört, hat zum Auftakt gleich unangefochten den Meistertitel über 1500 Meter Freistil gewonnen. Die 25-Jährige siegte im Berliner Europasportpark in 16:03,35 Minuten mit einem deutlichen Vorsprung von 31 Sekunden. Von ihrem deutschen Rekord (15:48,83), mit dem sie im südkoreanischen Gwangju in der Vorwoche WM-Silber gewonnen hatte, war Köhler nach dem Reise- und Wettkampfstress aber weit entfernt.

Hentke knapp geschlagen

Den nationalen Titel verpassten dagegen die SCM-Schwimmer Franziska Hentke, Marius Zobel und Aliena Schmidtke knapp. Hentke ging über 400 Meter Lagen an den Start und qualifizierte sich mit einer Zeit von 4:46,03 Minuten als Erstplatzierte für das Finale. Dort konnte sie sich jedoch nicht mehr steigern, landete in 4:47,82 Minuten hinter Giulia Goerigk (4:44,33) aus Karlsruhe auf dem zweiten Platz.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei Marius Zobel ebenfalls über 400 Meter Lagen. Auch er musste sich im Finale Poul Zellmann (4:19,36) aus Essen geschlagen geben. Dabei konnte er seine bisherige Bestzeit von 4:21,96 auf 4:20,85 Minuten verbessern.

Schmidtke schlug über 100 Meter Schmetterling nach 58,89 Sekunden lediglich hinter Lisa Höpnik (58,76) aus Essen an. Doch auch hier zeigt der Trend nach oben: Für Schmidtke ist das eine neue Bestzeit. Bisher lag jene nämlich bei 59,63 Sekunden.

Paul Gärtner hat derweil das A-Finale über 200 Meter Rücken verpasst.