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Niederlage beim Wiedersehen Alu-Pech! 1. FC Magdeburg unterliegt Hannover 96 und Ex-Coach Titz am Ende unglücklich

Der 1. FC Magdeburg hat sein Heimspiel gegen Hannover 96 verloren. Ex-Trainer Christian Titz und sein Team waren den Blau-Weißen überlegen, hatten allerdings auch Alu-Glück.

Von Tobias Buschendorf Aktualisiert: 30.01.2026, 21:52
Der 1. FC Magdeburg hat sein Heimspiel gegen Hannover 96 verloren.
Der 1. FC Magdeburg hat sein Heimspiel gegen Hannover 96 verloren. Foto: Andreas Gora/dpa

Magdeburg - Liebend gerne hätte der 1. FC Magdeburg seinem ehemaligen Trainer Christian Titz beim Wiedersehen in der Avnet Arena ein Bein gestellt. Hannover 96 allerdings präsentierte sich am Freitagabend vor allem im ersten Durchgang zu stark und setzte sich nicht unverdient mit 2:1 (1:0) durch.

Nach der Derbyniederlage gegen Dynamo Dresden (1:2) stellten die FCM-Trainer Petrik Sander und Pascal Ibold ihr Team auf zwei Positionen um. Für Silas Gnaka begann Dariusz Stalmach. Lubambo Musonda rückte für Noah Pesch ins Team.

Yokota macht dem FCM zu schaffen

Die Ideen hinter den Umstellungen gingen zunächst einmal nicht wirklich auf. Hannover gestaltete den ersten Durchgang klar überlegen. Vor allem Rechtsaußen Daisuke Yokota war kaum zu halten.

Der Japaner vergab zwei Großchancen (10., 45.+2), war allerdings auf Vorlage von Benjamin Källman auch zum 0:1 zur Stelle (38.). Die beiden einzigen Magdeburger Möglichkeiten vergab Mateusz Zukowski (31., 45.+4). Hundertprozentig waren diese allerdings nicht.

Atik trifft traumhaft, Leopold antwortet sofort

Eingangs der zweiten Hälfte luden die Niedersachsen den FCM dann ins Spiel ein. Noel Aseko verspielte den Ball vor dem Strafraum leichtfertig gegen Stalmach. Das Leder gelangte zu Baris Atik, der wunderbar zum Ausgleich ins rechte Eck schlenzte (53.).

Die Titz-Elf benötigte knapp drei Minuten, um diesen Fehler auszubügeln. Hannover spielte sich in den Strafraum, Magdeburg bekam keinen Zugriff und Enzo Leopold war zum 1:2 zur Stelle (56.).

FCM-Verteidiger Mathisen im Alu-Pech

Unbeeindruckt vom erneuten Gegentreffer zeigten die Hausherren eine gute Reaktion und erhöhten den Druck. Marcus Mathisen traf die Latte (76.), der eingewechselte Rayan Ghrieb scheiterte an 96-Keeper Nahuel Noll (79.).

Auch, wenn der Club alles versuchte, sollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. Hannover darf somit weiter vom Aufstieg träumen. Der FCM muss in der kommenden Woche Big Points im Abstiegskampf bei Greuther Fürth sammeln.