Verdienter Sieg zum Rückrundenstart Hochkonzentrierter FCM lässt Eintracht Braunschweig keine Chance - 3:0!
Mit einem 3:0-Erfolg bei Eintracht Braunschweig ist der 1. FC Magdeburg perfekt aus der Winterpause gekommen. Das Einzige, was beim Club nicht passte, war die Chancenverwertung.

Braunschweig - Ein Rückrundenstart nach Maß ist dem 1. FC Magdeburg am Freitagabend bei Eintracht Braunschweig gelungen. Mit 3:0 (1:0) setzte sich der Club hochverdient durch und zog in der Tabelle an den Hausherren vorbei.
Bereits nach 35 Sekunden bot sich den Sachsen-Anhaltern die erste Großchance. Baris Atik steckte auf Mateusz Zukowski durch, doch die polnische Tormaschine scheiterte an BTSV-Keeper Ron Thorben Hoffmann.
Zukowski-Abstauber zur FCM-Führung
Gezählt hätte ein Treffer in dieser Szene wohl ohnehin nicht, da der Ball in der Entstehung des Angriffs auf dem rechten Flügel im Seitenaus war. Die frühe Führung wäre also ziemlich sicher Beute des VAR geworden.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Nach dominantem Beginn des FCM trat die Eintracht spätestens nach 30 Minuten spielbestimmend auf.
In die beste Phase der Löwen fiel dann das Führungstor der Magdeburger. Baris Atik durfte aus halblinker Position schießen, Hoffmann parierte vor die Füße von Zukowski und es stand 0:1 (41.).
Blitzstart des FCM auch nach der Pause
Nach der Pause brauchte es wieder nur wenige Sekunden, bis die Blau-Weißen Blitzstarter gefährlich vor dem Tor auftauchten. Noah Pesch hätte durchaus erhöhen können, wurde aber im letzten Moment geblockt (47.). Viel fehlte da nicht.
Trotz eines Doppelwechsel in der Halbzeit wurde die Eintracht in den zweiten 45 Minuten eher schlechter als besser. Der FCM hatte kaum noch Probleme, verpasste mit Zukowski (63., 74.), Marcus Mathisen (68.) und Rayan Ghrieb (79.) aber den Ausbau der längst verdienten Führung.
FCM mit ganz großer Lust am Spiel
Da es seine Mitspieler vor dem Kasten nicht mehr hinbekamen, war es schließlich Routinier Atik, der das Spiel entschied. Und es war ein Atik-Klassiker: Von links zog er in den Strafraum und traf ins flache rechte Eck zum 2:0 (80.).
Mit der Vorentscheidung im Rücken fing die Mannschaft der Trainer Petrik Sander und Pascal Ibold sogar noch an zu zaubern. Den Schlusspunkt setzte Joker Maximilian Breunig (90.+1).