1. Startseite
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. 1. FC Magdeburg
  6. >
  7. FCM verliert gegen Dynamo Dresden: Führung verspielt, Pfostenpech und Pyro-Pause

Führung verspielt Pyro-Pause und Pfostenpech: FCM verliert Heimspiel gegen Dynamo Dresden

Es war viel los beim Elb-Clásico zwischen 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden am Samstagabend. Am Ende ging der FCM aber ohne Punkte vom Rasen.

Aktualisiert: 24.01.2026, 23:45
Magdeburgs Alexander Nollenberger (r.) will Dynamo Dresdens Jason Ceka stoppen.
Magdeburgs Alexander Nollenberger (r.) will Dynamo Dresdens Jason Ceka stoppen. (Foto: imago/Björn Reinhardt)

Magdeburg - Ausgerechnet im emotionalen Elb-Clásico hat der 1. FC Magdeburg einen Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Am Samstagabend verlor der FCM sein Heimspiel vor 27.815 Zuschauern in der ausverkauften Avnet Arena mit 1:2 (1:2) gegen Dynamo Dresden.

Die FCM-Fans empfingen beide Mannschaften mit einer großen Choreografie inklusive reichlich Pyrotechnik auf dem frisch verlegten neuen Rasen. Dadurch verzögerte sich der Anstoß um einige Minuten. Als Schiedsrichter Max Burda dann mit halbwegs freier Sicht anpfiff, kam der FCM gar nicht in die Partie.

Choreografie und Pyrotechnik im FCM-Block beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden.
Choreografie und Pyrotechnik im FCM-Block beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden.
(Foto: imago/dts Nachrichtenagentur)

Dresden dominierte, ließ Magdeburg nicht zur Entfaltung kommen und hätte durchaus früh in Führung gehen können. Bis zur ersten FCM-Chance dauerte es 21 Minuten, die hatte es aber gleich in sich. Nach einem Konter traf Mateusz Zukowski nur den linken Innenpfosten.

FCM-Führung durch Zukowski hält nicht lange

Wenig später ging der FCM trotz bis dahin mäßiger Leistung in Führung. Baris Atik nutzte einen schlimmen Fehler von Dresdens Jonas Sterner und flankte präzise in den Lauf von Zukowski, der volley zum 1:0 traf (29.).

Doch schlug Dynamo schnell zurück und kam nach einem Eckball durch Kofi Amoaki im Nachsetzen zum Ausgleich (34.). Es blieb spektakulär, Noah Pesch traf zwei Minuten später zum zweiten Mal für Magdeburg den Pfosten.

Verwundbar war der Club aber nach Dresdner Standards. So traf der aufgerückte Innenverteidiger Thomas Keller mit einem abgefälschten Schuss in der Nachspielzeit von Durchgang eins zum 2:1 für die Gäste, nachdem der FCM die Szene gleich mehrfach nicht geklärt bekam.

FCM gegen Dynamo: Pyrotechnik in beiden Fanblöcken

Petrik Sander brachte nach der Pause Jean Hugonet und Dariusz Stalmach für Tobias Müller und Silas Gnaka, später noch Rayan Ghrieb für Pesch. Zunächst sorgten aber die mitgereisten Dynamo-Fans mit einem Pyro-Feuerwerk für eine lange Spielunterbrechung.

Magdeburg machte zwar Druck, kam aber kaum zu klaren Chancen. Die beste hatte Dynamos Vincent Vermeij bei einem Konter (74.), Dominik Reimann war aber zur Stelle. Der FCM tat sich schwer und konnte nicht wirklich überzeugen.

Auch elf Minuten Nachspielzeit brachten nicht die Wende, Marcus Mathisen traf frei aus sechs Metern nicht ins Tor. Der FCM kam nicht mehr zum Ausgleich und musste sich im Derby geschlagen geben. Eine Enttäuschung für den Club, damit schmolz der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz auf einen Zähler.

Für den 1. FC Magdeburg geht es in der 2. Bundesliga schon am Freitagabend (30. Januar, 18.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Hannover 96 weiter. Dann kommt es in der Avnet Arena zum Duell mit Ex-Trainer Christian Titz.