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Titelrennen in Nove MestoBiathlet Rees mit erstem WM-Einsatz im Einzel

Endlich darf Roman Rees starten. Bei der WM in Tschechien steht das schwerste Rennen an. Gewonnen hat Rees im Einzel schon mal.

Von dpa 13.02.2024, 14:22
Roman Rees freut sich auf seinen ersten WM-Einsatz im Einzel in Nove Mesto.
Roman Rees freut sich auf seinen ersten WM-Einsatz im Einzel in Nove Mesto. Alessandro Trovati/AP/dpa

Nove Mesto (dpa) - Roman Rees steht vor seinem ersten Einsatz bei der Biathlon-WM in Nove Mesto. Der 30-Jährige geht am Mittwoch im Einzel über 20 Kilometer (17.20 Uhr/ZDF und Eurosport) an den Start.

Das deutsche Quartett komplettieren Benedikt Doll, Johannes Kühn und Philipp Horn. Justus Strelow wird geschont und kommt einen Tag später in der Single-Mixed-Staffel zum Einsatz. Philipp Nawrath bekommt nach drei Einsätzen in der Mixed-Staffel sowie Sprint und Verfolgung eine Pause.

„Es ist ein gewisser Nullstart - ich kann nur schwer einschätzen, wie ich im Vergleich zur Konkurrenz stehe“, sagte Rees. „Ich bin froh, dass es morgen endlich losgeht und ich brenne für meinen Einsatz hier bei der WM vor einer gigantischen Kulisse.“

Bisher haben die deutschen Männer nicht wie erhofft eine Medaille holen können. Platz 14 von Doll im Sprint und Rang 15 von Kühn in der Verfolgung sind die bisher besten Ergebnisse. Auf den schweren Strecken in Tschechien haben die Deutschen nach dem bisherigen Verlauf und den Materialproblemen wohl nur Außenseiterchancen im längsten Biathlon-Rennen.  

Rees hatte im Dezember beim Saisonauftakt in Östersund das Einzel gewonnen und als erster Deutscher seit Michael Greis im Dezember 2008 das Gelbe Trikot geholt. Danach wurde er nur 56. Platz im Sprint, den Verfolger hatte er dann krankheitsbedingt ausgelassen. Wie dann herauskam, hatte er sich in Schweden mit dem Coronavirus infiziert. Danach fing er jedoch zu früh wieder an und kam in Hochfilzen nicht über die Plätze 31 und 44 hinaus. Daraufhin verzichtete er auf den Weltcup in Lenzerheide und legte eine längere Wettkampfpause ein. Bei den Weltcups in Oberhof, Ruhpolding und Antholz konnte er nicht wieder an sein altes Niveau anschließen.