Tischtennis in Singapur Grand Smash: Erst dritte Chinesin stoppt Sabine Winter
Siege gegen Topspielerinnen aus China sind die härteste Währung im internationalen Tischtennis. Zwei von ihnen hat die Deutsche Sabine Winter beim Grand Smash geschlagen - eine Dritte war zu stark.

Singapur - Die Siegesserie der deutschen Tischtennis-Nationalspielerin Sabine Winter ist beim ersten Grand-Smash-Turnier des Jahres erst im Halbfinale gestoppt worden. Die aktuell beste Spielerin Europas verlor gegen die Weltranglisten-Zweite Wang Manyu aus China in 1:4 Sätzen.
Zuvor hatte Winter in Singapur zwei Topspielerinnen aus der Tischtennis-Weltmacht China geschlagen: Unter anderem die frühere Weltranglisten-Erste Zhu Yuling, die mittlerweile für Macau startet.
„Ich hätte natürlich gerne das Halbfinale noch etwas länger gespielt. Insgesamt kann ich mit meinen Leistungen in Singapur auf jeden Fall sehr zufrieden sein“, sagte die 33 Jahre alte Winter, die in der Bundesliga für den TSV Dachau spielt.
Grand-Smash-Wettbewerbe finden im Tischtennis seit 2022 statt. Sie sind nach dem Vorbild der vier Grand-Slam-Turniere im Tennis eingeführt worden. Neben Singapur gibt es noch je einen Austragungsort in den USA, in China und im schwedischen Malmö als Gastgeber des „Europa Smash“.