Magdeburg l Michael Damgaard war nach dem 31:29 gegen Minden ein gefragter Mann. Der Däne hatte schließlich nicht nur neun Tore geworfen und war damit bester Werfer seines Teams, sondern auch in wichtigen Momenten getroffen. Als die Gäste völlig überraschend wieder dran waren, sorgte Damgaard für die Tore Nummer 29 und 30. Beim zwischenzeitlichen 25:21 hatte er auch den 400. Saisontreffer des SCM markiert.

Damgaard froh über den Sieg

Dass es am Ende richtig knapp wurde, nahm der Rückraumspieler gewohnt gelassen hin. „Natürlich darf es eigentlich nicht passieren, dass wir vor den eigenen Fans einen Acht-Tore-Vorsprung auf drei Tore schmelzen lassen. Aber letztlich haben wir gewonnen und unsere Serie ausgebaut. Und darüber sollten wir uns freuen. Ich denke auch, dass wir gut gespielt haben. Wir hatten nur eine Phase, wo wir mit zwei Spielern der Mindener unsere Probleme hatten. Mit Torwart Malte Semisch und Christoffer Rambo, der aus dem Rückraum super getroffen hat“, erklärte Damgaard, der genau dort ja auch seine Stärken hat.

Vertrag bis 2022

Seit 2015 spielt er nun schon für den SCM und hat seinen Vertrag zuletzt um weitere zwei Jahre bis 2022 verlängert. Danach sah es vor einem Jahr nicht unbedingt aus. Damgaard kam nach einer Knieverletzung schwer in Tritt. Und bei einigen Spielen sah es für den Beobachter auch nicht nach dem besten Verhältnis zwischen ihm und Trainer Bennet Wiegert aus. Doch Wiegert und der SCM wussten trotzdem, was sie an Damgaard haben. Und dieses Vertrauen zahlt er jetzt nicht nur mit Toren zurück.

SC Magdeburg siegt gegen GWD Minden

Magdeburg (vs) l Der SC Magdeburg hat das Heimspiel in der Handball-Bundesliga gegen GWD Minden 31:29 gewonnen. Das Spiel in Bildern.

  • Savvas Savvas; Christoph Steinert. Foto: Eroll Popova

    Savvas Savvas; Christoph Steinert. Foto: Eroll Popova

  • Marko Bezjakl; Lucas Meister.  Foto: Eroll Popova

    Marko Bezjakl; Lucas Meister. Foto: Eroll Popova

  • Daniel Pettersson; Lucas Meister.  Foto: Eroll Popova

    Daniel Pettersson; Lucas Meister. Foto: Eroll Popova

  • Espen Christensen; Tim Hornke.  Foto: Eroll Popova

    Espen Christensen; Tim Hornke. Foto: Eroll Popova

  • Marko Bezjakl; Lucas Meister.  Foto: Eroll Popova

    Marko Bezjakl; Lucas Meister. Foto: Eroll Popova

  • Lucas Meister; Magnus Gullerud; Zeljko Musa; Christoffer Rambo.  Foto: Eroll Popova

    Lucas Meister; Magnus Gullerud; Zeljko Musa; Christoffer Rambo. Foto: Eroll Popova

  • Espen Christensen; Tim Hornke.  Foto: Eroll Popova

    Espen Christensen; Tim Hornke. Foto: Eroll Popova

  • SCM-Trainer Bennet Wiegert.  Foto: Eroll Popova

    SCM-Trainer Bennet Wiegert. Foto: Eroll Popova

  • Tim Hornke.  Foto: Eroll Popova

    Tim Hornke. Foto: Eroll Popova

  • Magnus Gullerud; Christoph Reißly; Piotr Chrapkowski.  Foto: Eroll Popova

    Magnus Gullerud; Christoph Reißly; Piotr Chrapkowski. Foto: Eroll Popova

  • Daniel Pettersson; Lucas Meister.  Foto: Eroll Popova

    Daniel Pettersson; Lucas Meister. Foto: Eroll Popova

  • Espen Christensen; Tim Hornke.  Foto: Eroll Popova

    Espen Christensen; Tim Hornke. Foto: Eroll Popova

  • Bennet Wiegert; Moritz Preuss.  Foto: Eroll Popova

    Bennet Wiegert; Moritz Preuss. Foto: Eroll Popova

  • Matthias Musche.  Foto: Eroll Popova

    Matthias Musche. Foto: Eroll Popova

  • Bennet Wiegert; Lukas Mertens.  Foto: Eroll Popova

    Bennet Wiegert; Lukas Mertens. Foto: Eroll Popova

  • Bennet Wiegert; Lukas Mertens.  Foto: Eroll Popova

    Bennet Wiegert; Lukas Mertens. Foto: Eroll Popova

  • Frank Carstens.  Foto: Eroll Popova

    Frank Carstens. Foto: Eroll Popova

  • Tobias Thulin; Jannick Green.  Foto: Eroll Popova

    Tobias Thulin; Jannick Green. Foto: Eroll Popova

  • Matthias Musche.  Foto: Eroll Popova

    Matthias Musche. Foto: Eroll Popova

Tolle Würfe, tolle Pässe

Als sogenannter Shooter sucht Damgaard am liebsten den Abschluss. Aber er glänzt jetzt auch wieder als Passgeber. Ganz stark, wie er gegen Minden Zeljko Musa vor dem 2:1 am Kreis bediente und damit die komplette gegnerische Abwehr aushebelte. Selbst setzte er neun von 13 Versuchen ins gegnerische Tor, war damit bester Werfer und kam auf eine ordentliche Trefferquote von 69,23 Prozent. Beim Sieg in Leipzig eine Woche zuvor gelangen ihm nur zwei Treffer bei neun Versuchen. Aber als es in den Schlusssekunden darauf ankam, zog er die Gegenspieler auf sich und spielte damit Siegtorschütze Daniel Pettersson frei. Und nach der zwischenzeitlichen Ergebniskrise gehört Damgaard auch zu den Spielern, die von Wiegert zusätzliche Verantwortung übertragen bekamen.

Am liebsten wirft Damgaard natürlich Tore. Mit inzwischen 73 Treffern führt er in der Torschützenliste der Grün-Roten und meldet damit auch ernsthafte Ansprüche im dänischen Nationalteam an. Nach der verpassten Weltmeisterschaft im eigenen Land will er im Januar unbedingt die EM spielen und hat derzeit gute Argumente.