Magdeburg (dpa) l Der SC Magdeburg hat sein erstes Geisterspiel in der Handball-Bundesliga verloren. Gegen die Rhein-Neckar Löwen gab es beim 31:33 (15:18) die dritte Heimniederlage. Bester Werfer bei Grün-Rot war Omar Ingi Magnusson (6/3), für die Löwen traf Uwe Gensheimer (7/4) am häufigsten.

Der SCM musste auf Christian O'Sullivan und Jannick Green verzichten, begann aber konzentriert. In der Anfangsphase waren beide Torhüter kein Faktor, so dass beide Teams nahezu jeden Anwurf mit einem Tor abschließen konnten (12:10/17.). Die Löwen brachten dann David Späth ins Tor und drehten die Partie (12:14/24.). Der SCM tat sich nun schwerer im Angriff und ging mit Rückstand in die Pause.

Die Löwen kamen besser aus der Kabine und bauten in Überzahl den Vorsprung aus (15:20/31.). Die SCM-Achillesferse blieb die Defensive, die insgesamt zu wenige Bälle abfangen konnte. So fehlten die Voraussetzungen für das bekannte Tempospiel. Zwar verkürzten die Magdeburger zwischenzeitlich immer wieder, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen.