Magdeburg l Große Aufregung beim SC Magdeburg. Aufgrund eines positiven Corona-Tests musste das für Donnerstagabend in der Getec-Arena angesetzte Bundesliga-Spiel gegen TuSEM Essen abgesagt werden. Bei einer erneuten Untersuchung gab es beim betreffenden Spieler dann aber ein negatives  Ergebnis. Somit bleibt den Magdeburgern eine Quarantäne erspart.

Nachdem am Montag vor dem Spiel gegen ZSKA Moskau noch alle Testungen negativ waren, hatte der obligatorische Corona-Test am Vortag eines Bundesliga-Spiels bei einem der Spieler kein eindeutiges Ergebnis ergeben. Die am Mittwoch abgenommene Probe war zunächst positiv, anschließend aber negativ.

Absage war alternativlos

SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmidt: „In Absprache mit dem Gesundheitsamt Magdeburg hatte sich dann der komplette Kader vorsichtshalber in Quarantäne begeben und sollte das endgültige Ergebnis erst einmal abwarten.“ Dafür wurde am Donnerstag noch ein dritter PCR-Test durchgeführt. Schmedt: „So lange nichts anderes vorliegt, wird der Fall von den Ämtern aber als positiv bewertet. Aus diesem Grund mussten wir das Spiel gegen Essen schon frühzeitig absagen.“

Entwarnung nach drittem Test

Am frühen Abend kam dann allerdings Entwarnung. Nach einem zweifelsfrei negativen Testergebnis hat das Gesundheitsamt die zuvor verhängte Quarantäne mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Schmedt: „Wir sind natürlich sehr froh, dass sich das alles nicht bestätigt hat. Insbesondere der betroffene Spieler hatte sicher keine einfache Nacht. Wir müssen aber damit leben, dass es auch bei noch so genauer Testung immer Fehlertoleranzen geben wird."

Seit Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes haben die Magdeburger über 500 Tests abgegeben. Schmedt: „Und dass  es bisher keinerlei Auffälligkeiten gab, zeigt auch, dass unser Konzept und unsere Hygienemaßnahmen funktionieren. Wir müssen da jetzt also nichts infrage stellen.“