Olympische Winterspiele Langlauf-Sprint: Rydzek und Gimmler im Halbfinale raus
Im Olympia-Sprint reicht es bei den besten deutschen Langläuferinnen nicht für das Finale. Bei den Frauen sind drei Schwedinnen vorn. Im Männer-Rennen dominiert ein Norweger.

Tesero - Coletta Rydzek und Laura Gimmler haben eine Olympia-Medaille im Skilanglauf verpasst. Die beiden Oberstdorferinnen schieden als beste Deutsche im Sprint im italienischen Tesero im Halbfinale aus. Zur Olympiasiegerin krönte sich die Schwedin Linn Svahn. Silber ging an Jonna Sundling, Bronze sicherte sich die Maja Dahlqvist - beide ebenfalls aus Schweden.
Rydzek und Gimmler zählten nicht zu den Topfavoritinnen, hätten bei optimalem Wettbewerbsverlauf aber durchaus um Edelmetall mitkämpfen können. „Ich war jetzt viermal in Folge im Finale. Klar will man bei Olympia dann auch ins Finale“, sagte Gimmler. Auch Rydzek, die von ihrem Bruder und Kombinierer Johannes Rydzek unterstützt wurde, erklärte: „Das Ziel war heute schon, im Finale zu stehen und bestmöglich da vorne mitzukämpfen.“
Sie war in dieser Saison im Weltcup im Einzel-Sprint bereits zweimal auf das Podest gelaufen - allerdings immer in der freien Technik. Bei Olympia werden die Sprintrennen im Freistil absolviert. In dieser Technik schaffte es Gimmler in diesem Winter im Weltcup einmal im Einzel auf das Podest.
Klaebo siegt triumphal
Bei den Männern gewann der norwegische Ausnahmesportler Johannes Hoesflot Klaebo im zweiten Rennen seinen zweiten Titel dieser Winterspiele. Der 29-Jährige siegte souverän und konnte sich auf der Zielgeraden fast schon provokant viel Zeit lassen. Er gewann vor dem US-Amerikaner Ben Ogden und dem norwegischen Bronzegewinner Oskar Opstad Vike.
Aus dem deutschen Team qualifizierte sich nur Jan Stölben für die Runde der besten 30 Athleten. Der 24-Jährige schied wie bei den Frauen Sofie Krehl im Viertelfinale aus. „Ich bin unfassbar froh und dankbar, dass ich hier bin. Gerade hier Olympia in den Alpen - man sieht's auch an den Zuschauern - ist schon einfach ein Erlebnis“, sagte Stölben. „Ich bin froh, dass noch ein paar Rennen kommen. Ich habe noch sehr, sehr viel vor.“