Das letzte Saisonheimspiel der Mitteldeutschen Oberliga-Handballer des SV Oebisfelde steigt morgen in der Hans-Pickert-Halle. Kontrahent wird der vom Abstieg bedrohte LSV Ziegelheim sein. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Oebisfelde l Aller Sorgen ledig sind hingegen die Oebisfelder. Mit ihren 21:27 Zählern befinden sie bei noch zwei zu absolvierenden Spielen und fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den mit 16:32 Punkten Wolfen inne hat, auf der sicheren Seite.

"Das bedeutet aber nicht, dass wir die Begegnung gegen Ziegelheim abgehakt haben und sie mit halber Kraft in Angriff nehmen werden. Für uns steht zum Heimabschied nur ein voller Erfolg zur Debatte. Das wissen die Jungs und das wollen sie auch umsetzen", sagte SVO-Trainer Markus Müller.

Allerdings müssen sich die Oebisfelder um Kapitän Florian Seiler auf einen Kontrahenten einstellen, der mit aller Macht zu punkten versucht. Denn für die Männer vom Landsportverein aus Thüringen sind ein oder gar zwei Zähler Pflicht. Kehren sie ohne Erfolgserlebnis in die heimischen Gefilde zurück, könnte es für die LSV-Truppe um den erfolgreichen Torjäger David Heinig sehr eng werden. Aber die Thüringer nehmen die 270-Kilometer-Reise nach Oebisfelde sehr optimistisch in Angriff. Schließlich besiegten sie am vergangenen Sonntag in eigener Halle den Tabellenzweiten HG Köthen überraschend deutlich mit 32:27. Zudem hatten sie im Hinspiel den SVO im Griff. 33:28 gewannen die Ziegelheimer.

Personell wird bei den Oebisfeldern indes alles an Bord sein. Ob auch René Kornau zum letzten Saisonspiel auftaucht, sei, wie Müller sagte, ungewiss. Ein Tipp an die Zuschauer. Sie sollten nach Schlusspfiff noch ein wenig in der Halle verweilen. Grund: Anlässlich des letzten Saisonspiels vor heimischer Kulisse wird Freibier spendiert. Außerdem wird die Mannschaft die Trikots der letzten Saison, dabei handelt es sich um grüne Hemden, versteigern.