Zwei anstrengende aber sportlich erfolgreiche Wochen liegen hinter den Germanen der C2. Nach der langen und zähen Winterpause kam es knüppeldick.

Halberstadt (fbo) l Einschließlich Nachhol- und Pokalspiele absolvierten sie fünf Spiele in 14 Tagen. Im ersten Spiel nach der Winterpause traf das Team von Kai und Frank Rathsack auf den Tabellendritten Blau Weiß Schwanebeck. Nach einem gerechten 2:2-Halbzeitstand schwanden den Schwanebeckern die Kräfte. Germania bestimmte in Hälfte zwei das Geschehen, war ballsicher und nutzte jede Möglichkeit zum Torerfolg zum 7:2-Sieg.

Im nächsten Spiel traf Germania auf den Blankenburger FV. Das ungewohnte Terrain auf dem kleinen Kunstrasenplatz hinterließ sein Spuren. Der BFV stand tief und hatte sich auf Konter ausgerichtet. Germania kam mit der sehr kompakten und zweikampfstarken Spielweise nicht zurecht. Individuelle Fehler erschwerten die Umsetzung der Zielstellung, mit einem Sieg den Platz zu verlassen. Trotz deutlichen Vorteilen blieb es beim 0:0 und zwei verlorenen Punkten für Germania.

Im Friedensstadion ging es gegen den Tabellenzweiten Lok Aschersleben. Die fast durchgängig ein Jahr älteren und physisch überlegenen Gäste trafen auf hochmotivierte Germanen, die dem nächsten Favoriten ein Bein stellen wollten. Sie setzten ihr Vorhaben und die Trainervorgaben um. Passgenauigkeit und eine solide Abwehrarbeit waren die Grundlagen, dass die Germanen nach dem 3:0 Halbzeitstand mit einem 4:2 die Weichen Richtung oberen Tabellenrang stellten.

Kai Rathsack war die Freude anzusehen. "Die Einstellung stimmte, die Jungs fanden gut ins Spiel. Am Ende hat sich das bessere System durchgesetzt. Das Traumtor in den Winkel von Camillo Maak zum zwischenzeitlichen 4:1 war letztlich die Entscheidung des Spiels."

Im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs trafen die Teams von Germania II und Germania III aufeinander. Der Landesligist ließ nichts anbrennen und zog sicher ins Halbfinale ein.

Mit dem Schönebecker SC reiste der letzte Gegner der zwei englischen Wochen an. Die drückende Überlegenheit des VfB fruchtete nur bedingt in Tore. Die Germanen überboten sich im Auslassen bester Einschussmöglichkeiten. Zu wenig ließen sie ihre spielerische Überlegenheit durchblicken und zu wenig wurde das Übergewicht in Tore umgemünzt. Am Ende sprang bei lediglich zwei Schönebecker Chancen ein klarer 7:0 Heimerfolg heraus.

"Unser Team hat nach der Winterpause sofort in die Spur gefunden, die Entwicklung des jüngeren Jahrgangs ist vielversprechend und auch die älteren Spieler um Kapitän Marco Dosdall haben sich stabilisiert. So haben wir Chancen, uns vorn festzusetzen und die Saison erfolgreich abzuschließen. Noch ist aber nichts geschafft, es wartet noch eine Menge Arbeit auf uns", so Kai Rathsack. Morgen geht\'s zum schweren Auswärtsspiel bei Roter Stern Sudenburg.

VfB Germania: Hartmann, Kahmann, D. Dosdall (1 Saisontor), Borgsdorf, Simon (2), Biewendt, Köhler, Maak (2), Fritz (3), Müller (4), Eheleben, Vespermann (1), M. Dosdall, Büter, Guhl (12), Staat (2).