Halberstadt l Die D1-Junioren vom VfB Germania haben drei wichtige Punkte in der Altmark geholt. Mit 5:3 setzte sich das Team bei Lok Stendal durch.

Die frühen Führungstreffer der Germanen durch Wolff in der 5. und 9. Minute zum 2:0 brachten keine Ruhe in das Spiel der Halberstädter. Die Stendaler kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Gustav Neumann und belohnten sich in der 17. Minute mit dem Anschlusstreffer. Im Gegenzug erhöhten wiederum die Gäste durch Leon Wolff auf 3:1.

Kampfspiel im zweiten Drittel

Im zweiten Drittel war es das vorausgesagte Kampfspiel, beide Seiten agierten zu unkonzentriert, viele Unterbrechungen, fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen bestimmten jetzt das Bild auf dem Platz. Im letzten Drittel waren es auch wieder die Hausherren, die zum 2:3-Anschlusstreffer einnetzten (60.). Mit einigen Positionswechseln kam etwas mehr Struktur ins Spiel der Gäste, was prompt zu weiteren Treffern führte. Robin Klemp markierte das 4:3 und 5:3 für die Germania kurz hintereinander (68., 69.). Das war dann auch der Endstand.

Trainer Denis Becker sah alles andere als schöne Fußballkost: „Wir haben zwar gewonnen, können aber mit dem ‚wie‘ nicht zufrieden sein. Einige meiner Spieler hatten nicht ihren besten Tag. Der Platz war in meinen Augen eine Zumutung für solch junge Spieler, genau wie der Schiedsrichter. Bei allem Respekt. Aber wenn wir über Talententwicklung reden, müssen wir auch für die Rahmenbedingungen sorgen. Es bleibt ein Sieg, welcher sich nicht als ein solcher anfühlt. Wir hatten einfach zu viele Fehler im Spiel, vor allem gegen den Ball. Das müssen wir besser machen. Erfreulich ist dennoch die Torausbeute. Aus acht nennenswerten Chancen fünf Tore – das ist sehr effektiv. Aber auch hier müssen wir uns noch weiter entwickeln, die Chancen besser herausspielen. Nichtsdestotrotz, unser Ziel ist die Qualifikation zur Meisterrunde und dem sind wir ein ganzes Stück näher gekommen.“

Am kommenden Sonntag um 10 Uhr empfangen die D-Junioren die Sportschüler vom 1. FC Magdeburg. Auch hier sollen die drei Punkte im Friedensstadion bleiben.