Halberstadt l „Nachsitzen“ müssen am morgigen Sonnabend die Fußballer des VfB Germania Halberstadt. Vier Wochen nach der offiziellen Durchführung der 1. Hauptrunde treten die Vorharzer im Landespokal an. Sie sind am Sonnabend um 15 Uhr zu Gast beim SC Vorfläming Nedlitz (15 Uhr). Mitte August hatte der VfB sein DFB-Pokal-Spiel gegen Bundesligist Union Berlin ausgetragen.

Die Gastgeber sind perfekt in die Landesklasse, Staffel 2, gestartet. Drei Siege aus drei Partien. Bei einer Konkurrenz wie Landesliga-Absteiger Burger BC und Germania Olvenstedt reicht diese top Bilanz derzeit dennoch „nur“ zu Platz drei.

Rasche ist die Schnittstelle

„Ich bin auch das erste Mal dort“, blickt Germania-Trainer Sven Körner voraus, „wir freuen uns darauf“. Für beide Vereine ist es das erste Aufeinandertreffen überhaupt.

Auch wenn Körner bisher keine direkten Berührungspunkte mit dem SC Vorfläming hatte, es gibt eine Schnittstelle. Die heißt Marcus Rasche. Körner spielte vor zehn Jahren gemeinsam mit dem 37-Jährigen bei Lok Stendal. Die Nedlitzer verfügen über einige solcher erfahrenen Typen. Dabei sticht einer ganz besonders heraus: Mario Hosenthien. Der inzwischen 44-Jährige spielte zwischen 2007 und 2010 für den VfB Germania in der Oberliga. „Nedlitz hat einige Fußballer in seinen Reihen, die höherklassig gespielt haben. Wir wollen dennoch von Anfang an souverän auftreten und in die zweite Runde einziehen“, gibt Körner ganz eindeutig die Richtung vor.

Zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz kommt auf dem Sportplatz „Am Eckernkamp“ Torwart Kilian Neufeld. Der Halberstädter Neuzugang ist erst seit wenigen Tagen im Vorharz. Für ihn sprach die gute Ausbildung. Körner: „Er hat schon mit der U18 und U19 Nationalspiele bestritten. Wir freuen uns, dass er da ist.“ Neufelds Premiere ist dabei mehr oder weniger unausweichlich, da sich Stammkeeper Florian Sowade am Mittwoch am Meniskus verletzt hat und bereits am Donnerstag in Erfurt operiert wurde. In den kommenden Wochen kann Neufeld also bereits zeigen, was er drauf hat.