Salzwedel l Auch der Trainings- und Spielbetrieb beim Regionalligisten VfB Germania Halberstadt ist längst eingestellt. Die Mannschaft ist in der gesamten Republik verstreut bei ihren Familien. Darüber hat Redakteur Stefan Rühling mit Kapitän Tino Schulze gesprochen, der sich im Moment in seiner Heimat, der Hansestadt Salzwedel, befindet.

Tino Schulze, wie sieht ihr Tag im Moment aus?

Tino Schulze: Im Grunde ganz entspannt. Ich stehe dennoch früh auf, trinke eine Tasse Kaffee und mache mich dann auf den Weg. Eine Runde joggen am Morgen muss schon sein. Der Trainer hat uns extra einen Trainings- und Laufplan mit nach Hause gegeben. Darüber hinaus dann ganz entspannt mit der Familie.

Haben Sie keine Angst vor dem Virus?

Nein, die habe ich nicht wirklich. Bedenken habe ich dennoch, vor allem mit Blick auf meine Großeltern, die ja eher zur Risikogruppe zählen. Zudem ist meine Mutter aufgrund einer Vorerkrankung vorbelastet.

Wird es Ihnen angesichts der Anordnung, weitestgehend zu Hause zu bleiben, nicht langweilig?

Zunächst einmal halte ich mich an die Regeln, die uns nicht zuletzt auch der Trainer mitgegeben hat. Langweilig wird es bei uns zu Hause, obwohl es entspannt ist, aber nicht. Dafür sorgt schon mein Vater. Er gibt mir immer Aufgaben, was ich zu tun habe.

Was machen Sie ansonsten mit der freien Zeit?

Ich mache das, was Fußballer ebenso machen: Play-Station spielen.