Halberstadt l Im letzten Heimspiel gegen den Tabellendritten von Fortuna Magdeburg hat die C2 vom VfB Germania Halberstadt 2:2 gespielt und damit zumindest bis Mitte Februar die Tabellenspitze übernommen. Dabei haben aber die SG Harz und Fortuna Magdeburg noch zwei Nachholspiele.

Rückstand egalisiert

„Unsere Jungs wollten unbedingt dieses Spiel gewinnen, um sich weiter abzusetzen“, blickte Trainer Enrico Schubbert zurück. Gleich mit dem ersten Angriff hätte Jonas Heine das 1:0 machen müssen. Direkt durch den anschließenden Abstoß entstand das 0:1. Dabei ließ der schnelle Fortune die komplette linke Defensivseite der Germanen hinter sich und Torwart Paul König kein Chance (1.). Der VfB war nicht geschockt. Weiter griffen er unermüdlich an. Der Gast, der mit zwei Viererketten sehr tief stand, machte es den Gastgebern aber schwer. Es war immer wieder Heine, der durchbrechen konnte. So kam er zu mehreren top Chancen. Wieder über die linke Germania-Abwehr-Seite nutzte der Gast die nächste Chance zum 0:2 (10.). Schubbert: „Wir glaubten weiter an unsere Chance, dieses Ergebnis noch zu drehen.“

Hoch motiviert ging es in Hälfte zwei. Viel Druck ging von den Germanen aus. Aber Fortuna stand weiter kompakt. Es war schwer hinter ihre Ketten zu gelangen. Im Mittelfeld wurde das Spiel von Luca Reese und Ben Steinke sehr gut geleitet. Bei zahlreichen Konter der Gäste hatte Germania viel Glück und einen reaktionsschnellen Torhüter.

Nach Foul an Pepe Struckmeyer übernahm Steinke Verantwortung und verkürzte auf 1:2 (60.). Das brachte den letzten Motivationskick. Beim folgenden Anstoß wurde der Ball erkämpft, schnell nach vorn gespielt. Leon Wiedenbein hämmerte das Leder volley von in die lange Ecke. Traumtor! Halberstadt drängte unermüdlich auf den Sieg. Gegen diesen defensiv starken Gegner blieb es beim 2:2.

Statistik

VfB Germania: König - Dörge, Meckelburg, Ch. Müller, Kuckel, Wiedenbein, Steinke, Reese, Struckmeyer, Heine, Wedde, Ochsendorf, Diemke, Hasselmann, Lippoldt, Koskela, M. Müller, Schrader;

Schiedsrichter: Steffen Köhler;

Zuschauer: 45.