Halberstadt l Nach dem starken und mit einem „Bonuspunkt“ garnierten Auftritt gegen den Berliner AK, gilt es nun beim Mitkonkurrenten FSV Budissa Bautzen zu bestehen.

Budissa seit fünf Spielen ohne Niederlage

Die Sachsen rangieren aktuell auf dem 15. Tabellenplatz, jener Rang, der bei möglichen drei Absteigern aus der 3. Liga den Gang in die Oberliga zur Folge hätte. Die Elf des Bundesliga erfahrenen Trainers Petrik Sander kämpfte in den jüngsten Spielen mit sehr guten Ergebnissen um den Anschluss ans dichtgestaffelte Mittelfeld. Während es in der Fremde überwiegend knappe Niederlagen gab, ist der FSV Budissa daheim seit fünf Spielen ungeschlagen. Im bisherigen Saisonverlauf verließ Bautzen lediglich gegen den Chemnitzer FC und den 1. FC Lok Leipzig als Verlierer das heimische Stadion Müllerwiese.

Dentz gibt Vorausblick

Auch Maximilian Dentz ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, dennoch nimmt der Germania-Coach mit hohen Zielen die knapp 300 Kilometer Anreise in Angriff. „Wir fahren nach Bautzen, um das Spiel zu gewinnen und den nächsten großen Schritt zum Klassenerhalt zu gehen. Es wird wichtig, ein Gleichgewicht zu finden aus kontrollierter Offensive und kompakter Defensive. Wir erwarten einen druckvoll anlaufenden Gegner“, schätzt Max Dentz ein.

„Bautzen hat eine robuste Mannschaft, die vor allem nach Standardsituation sehr gefährlich ist. Da dürfen wir wenig zulassen und müssen sehr konzentriert spielen. Der Gegner agiert viel mit langen Bällen und spekuliert auf zweite Bälle. Hier gilt es, mit einem intensiven Zweikampfverhalten und Mentalität dagegen zu halten, dann kommt das Spielerische von allein. Fußballerisch wird es vermutlich kein Leckerbissen“, erwartet der VfB-Coach einen Kampf um jeden Zentimeter.

Germania-Kader bis auf Blume komplett

Für die Partie in Bautzen steht den Germanen das identische Aufgebot der Vorwoche zur Verfügung. Innenverteidiger Philipp Blume ist aufgrund muskulären Probleme vom Spiel in Chemnitz noch nicht einsatzfähig, ansonsten kann das Halberstädter Trainergespann aus dem Vollen schöpfen.

Die Nachholspiele unter der Woche dürften – bis auf eine Ausnahme – ganz nach dem Geschmack der Halberstädter gewesen sein. Die Verfolger VfB Auerbach und VSG Alt­glienecke rangieren durch das 3:3 im direkten Duell weiterin knapp hinter der Germania, auch der ZFC Meuselwitz (1:4 gegen Wacker Nordhausen) ging leer aus. Einzig der BFC Dynamo konnte die Germania mit einem 2:1-Heimsieg gegen den Chmnitzer FC überflügeln.