Wernigerode l In der Sporthalle „Unter den Zindeln“ empfängt der HVW den frisch gekürten Meister HT 1861 Halberstadt. Anpfiff in der Bunten Stadt ist am heutigen Sonnabend um 17 Uhr.

Derby mit Brisanz

Die Saison endet für die erste Männermannschaft des HVW, vor einem knappen Jahr Aufsteiger, mit einem Derby. Im Hinspiel musste sich die junge Wernigeröder Truppe geschlagen geben, aber in der Rückrunde haben sie sich erheblich gesteigert und nun wollen sie auch dem Meister Paroli bieten. Auch an die zahlreichen Wernigeröder Zuschauer wird gedacht und nach dem Spiel Freibier geboten.

Christiansen fällt aus

Sorgen bereitet Trainer Jens Kaufmann nur die Personaldecke. „Wir sind schon gebeutelt dieses Jahr. Immer wieder haben wir mit Verletzungen zu kämpfen und jetzt hat es leider noch Nils Christiansen erwischt. Das ist sicher ein weiterer Rückschlag für uns. Trotzdem wollen wir alles geben und unseren überragenden Anhängern ein attraktives Spiel bieten, schließlich ist ein Derby ja immer ein besonderes Duell. Halberstadt kann man zum Erfolg nur gratulieren, aber geschenkt bekommen sie heute Abend nichts.“

Platz fünf ist den Wernigerödern sicher, sie wollen aber das sportliche Ziel bis zum Ende hochhalten und zurück auf den „Bronzerang“. Vor der Saison hätte das sicher keiner von der jungen Truppe so eine top Platzierung erwartet. Um tatsächlich noch Dritter werden zu können, ist die Kaufmann-Sieben auf Schützenhilfe angewiesen. Der HC Burgenland (3.) ist um einen Zähler besser und ist bei der HG Köthen II (10.) zu Gast.

Nur ein Köthener Sieg bei einem gleichzeitigen HVW-Heimsieg hilft, um „Bronze“ zu erobern. Sollte die beiden Konkurrenten punktgleich sein, wäre Burgenland aufgrund des direkten Vergleichs vorne. Die Halberstädter kommen freudetrunken in den Harz, quasi mit der Meisterschale unter dem Arm. Dies war das große Ziel: „Wir wollten es ungern vom letzten Spieltag im Derby abhängig machen“, so HT-Coach Denis Schmid. „Diese Partie wollen wir dennoch gewinnen.“