Basektball l Vier Spieltage vor Schluss rückt dieses Vorhaben nicht nur aufgrund des Rückstandes auf Tabellenführer Eimsbüttel in weite Ferne.

Mit Baskets-Akteur Max Rockmann sprach Olaf Scholz über die aktuelle Situation und über seine Zukunft.

Hallo Max, du als Berliner, wie gefällt dir Wolmirstedt?

Zur Stadt kann ich nicht viel sagen, da ich ja nicht in Wolmirstedt wohne und nur zum Training oder Spiel hier bin. Das Projekt, das die SBB Baskets in Wolmirstedt hochziehen, finde ich toll.

Hast du mal als richtiger Streetbasketballer in Berlin begonnen?

Nicht wirklich. Mit Freunden haben wir auch mal draußen Basketball gespielt, aber das war nicht so mein Ding. Ich habe beim Verein in der Halle begonnen. Mein erster Verein war BBC Berlin, im Stadtbezirk Mitte in der Nähe vom Alexanderplatz. Hier habe ich angefangen und mit Baskets-Sportdirektor Steven Monse und meinem Freund Niels Giffey, dem aktuellen Nationalspieler bei Alba Berlin, zusammen gespielt.

Was machst du in deiner Freizeit?

Im Moment versuche ich mein Psychologie-Studium an der Fern-Uni fertig zu machen. Mit den zwei Hunden, einem Border-Collie und einem Mischling aus Rumänien, beschäftige ich mich viel. Zudem gucke ich extrem viel Basketball, besonders die Euroleague.“

Wie sieht dein jetziger Tagesablauf aus?

Unterschiedlich. An Trainingstagen morgens eine Krafteinheit, mittags bin ich mit der Uni oder den Hunden beschäftigt und abends das Basketballtraining mit dem Team.

Welche Sportart interessiert dich noch?

Eigentlich dreht sich alles um Basketball, am Rande ein bisschen American Football und da die Kansas City Chiefs, die dieses Jahr den Super Bowl gewonnen haben. Zwei Jahre habe ich in Kansas gelebt und bin auch zu Chiefs-Spielen im Stadion gewesen. Fußball war früher mal. Als Kind bin ich Fan von Bayern München gewesen.

Was war der schönste Moment in deiner Karriere?

Es gab so viele schöne Momente, da ist es schwer einen besonders herauszuheben. Vielleicht eine Reise als 15-Jähriger mit einer Berliner Mannschaft nach Taiwan. Da waren 5000 Zuschauer in der Halle, die Spiele wurden in Asien live im Fernsehen übertragen. Das war ein sehr prägendes Turnier für mich.

Was ist mit dem Team und für dich persönlich das Ziel bei den SBB Baskets in der Endphase der Saison?

Da die Spiele wegen dem Coronavirus bis auf Weiteres abgesagt wurden, müssen wir abwarten, wie es weitergeht. Die Gesundheit der Menschen ist immer das Wichtigste. Wir wollten unsere Spiele gewinnen, um theoretisch die Chance auf die Meisterschaft in der 1. Regionalliga Nord zu wahren. Als Team sind wir allen schuldig, uns voll reinzuhängen und 110 Prozent auf die Platte zu bringen. Jetzt hatte jeder seine Rolle im Team gefunden, am Anfang musste sich das bei zwölf neuen Spielern erst einspielen. Da wollte jeder die Punkte machen. Jetzt sagen die Jungs in solch einer Situation: „Komm wir spielen für Max, dass er freie Würfe bekommt.“

Max, Hand aufs Herz, ist es ligaabhängig wo du nächste Saison spielst?

Nein. Für die kommende Saison gibt es eine beidseitige Option, vom Verein und mir. Von meiner Seite aus würde ich gern weiter in Wolmirstedt spielen. Für meine persönliche Situation ist es optimal: Ich kann in Berlin leben und in einem ambitionierten Verein Basketball spielen.