Klein Wanzleben l In einer kampfbetonten Partie hatte Empor zwar mehr vom Spiel und auch die besseren Tormöglichkeiten, aber der Gast war mit wenigen Schüssen effektiver und hatte einen Keeper zwischen den Pfosten, während beim Gegner ein Feldspieler ins Gehäuse musste.

In der ersten Hälfte hielt sich die Zahl der Torraumszenen in Grenzen. Eine klare Chance hatte Kapitän Sebastian Gajewski, aber Höfer parierte hervorragend. Der zweite Durchgang wies dann mehrere Höhepunkte auf. Der Gast erzielte nach einem gut gespielten Konter nach knapp einer Stunde die Führung durch Kanitz. Doch nur fünf Minuten später setzte sich Gajewski im Strafraum durch und markierte den Ausgleich. Danach war viel Zerfahrenes in der Partie zu sehen. Fehlpässe und schlechtes Timing im Spielaufbau prägten das Bild. Die gleiche Konstellation wie nach der Pause ergab sich dann kurz vor dem Schlusspfiff des ordentlich leitenden Schiedsrichters Marcel Rabe: Steve Dammering schoss seine Farben in Führung und die Gäste kamen durch einen straffen 20-Meter-Schuss von Kanitz in der Nachspielzeit zu einem von ihnen umjubelten Punkt. Zuvor hatten sie sich noch durch ein rüdes Foul an Gajewski reduziert. Er musste ärztlich betreut werden und verlängerte die Verletztenliste, nachdem schon Skowasch zur Pause ausgeschieden war. Empor baute damit seine Remis-Serie auf neun aus.

Statistik

Torfolge: 0:1 Kanitz (55.), 1:1 Gajewski (60.) 2:1 Dammering (85.) 2:2 Kanitz (90.+2)

Empor Klein Wanzleben: F. Dänicke - Wesemann, Skowasch (46. Bunke), Pape, Maier, M. Klosa, Schulze, Gajewski, Bauermeister (86. Spiering), Hoße, Dammering

Etingen/Rätzlingen: Höfer - Kanitz, Striewski, Heider (75. Albecht), Mertens, Knigge, Päper, Renners (56. Ludwig), Bruchies, Evers, Bechmann

Schiedsrichter: Rabe (Harbke), Leischner

Zuschauer: 39