Gutenswegen l Am Sonnabend hat der Bebertaler SV das Verfolgerduell gegen den SV Gutenswegen/Klein Ammensleben mit 3:0 gewonnen.

Der Trend der Gutensweger geht weiter nach unten, die solide und erfolgsversprechende Vorbereitung ist nur noch Schall und Rauch. Die letzten Resultate sprechen eine deutliche Sprache. Sieben Gegentore in zwei Spielen sollten der Ansatz sein, um erst einmal wieder Stabilität in die eigene Hintermannschaft zu bekommen. Sehr leicht ausrechenbar und ohne jeglichen Überraschungsmoment wurde es dem cleveren BSV zu einfach gemacht. Das kann und sollte nicht der Anspruch sein, wenn es spielerisch nicht läuft. Dann sollte zumindest der Wille und Kampf erkennbar sein. Der BSV stand gut, störte früh und verschob in den eigenen Reihe gekonnt.

BSV überzeugt am Gauseberg

Die Gauseberger fanden kein Mittel und hatten Glück, nicht bereits frühzeitiger ins Hintertreffen zu geraten. Die Führung der Gäste in der 30. Minute war schon recht ordentlich anzusehen. Tim Gohrband wurde mit einem super Pass bedient und ließ SVG-Schlussmann Maximilian Picker keine Chance zur Abwehr. Diese Führung war nicht von ungefähr und auch auf Grund der besseren Spielanteile verdient.

Kaschlaw setzt den Schlusspunkt

Bei den 173 Zuschauern, sofern es denn Anhänger der Gastgeber waren, ging die Hoffnung auf die zweite Halbzeit, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Diese Hoffnung fand aber keine Erfüllung, die Gauseberger hatten an diesem Tag keine Mittel und es fehlte an der nötigen Durschlagskraft um den Gegner ins Wanken zu bringen. Der BSV erhöhte das Resultat durch Christian Säwe in der 59. Minute. Eine nennenswerte Chance hatten die Gastgeber, aber weder Lars Zenker noch Philipp Hartmann netzten ein. Der Anschlusstreffer fiel nicht und den Gegner mit langen, hohen Bällen überwinden zu wollen, kann auch nicht das Mittel sein. In der 69. Minute machte dann Danny Kaschlaw mit einem Hackentor den Deckel auf diese Partie. Dieses 0:3 war die Entscheidung und beim Gastgeber sehnte man wohl eher den Abpfiff herbei, als das es in diesem Spiel noch ein Wunder in Form einer Wende gegeben hätte. Der Erfolg der Gäste geht in Ordnung und somit deren Erfolgskurve weiter nach oben.

Für die Gauseberger wird es nicht einfacher, denn in der kommenden Woche steht das nächste schwere Match in Siegersleben gegen den Eilslebener SV an. Bis dahin heißt es Köpfe frei bekommen.

Statistik

Tore: 0:1 Gohrbandt (31.), 0:2 Säwe (60.), 0:3 Kaschlaw (70.)