Barleben l Der FSV Barleben hat am Sonntag seine erste Niederlage in der Verbandsliga hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Christoph Schindler unterlag dem amtierenden Meister Romonta Amsdorf mit 1:2.

„Es war ein typisches Spiel von uns gegen eine Spitzenmannschaft. Wir halten gut mit, aber am Ende fehlt etwas, um die Großen richtig zu ärgern“, blickt Schindler zurück. Es gab Licht und Schatten am Anger. Der Gastgeber leistete sich zu viele Fehlpässe im Spielaufbau, dazu fehlte oft die Absicherung in der letzten Reihe. So brachte Gregor Schlichting sein Team in der 29. Minute in Führung und auch der zweite Amsdorfer Treffer durch Siedler fiel nach ähnlichem Muster. In der Folge hatten die Barleber Glück, dass das Kadic-Team bei seiner Chancenverwertung schluderte. „Das Spiel kann auch 1:5 ausgehen, aber Alexis pariert ein paar Mal ganz stark“, so Schindler. So blieb seine Mannschaft im Spiel und hatte in der Schlussphase die konditionellen Vorteile klar auf ihrer Seite. „Wir haben dann schon Druck gemacht, aber man kann nicht sagen, dass wir die eine klare Chance zum Ausgleich gehabt hätten“, beschreibt der FSV-Coach die Szenerie.

Meister bringt Ergebnis über die Zeit

Der Vorjahresmeister brachte das Ergebnis schließlich über die Zeit. „Natürlich ist die Niederlage bitter, weil nicht viel gefehlt hat. Grundlegend müssen wir unsere Punkte aber gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte holen“, so Schindler. In der kommenden Woche spielt der FSV Barleben beim Oberliga-Absteiger aus Zorbau.

Tore

0:1 Gregor Schlichting (29.), 1:1 Christopher Kalkutschke (45.), 1:2 Marcell Siedler (57.)