Barleben l „Wir werden das Spiel nicht überbewerten, aber das Ergebnis auch nicht unter den Tisch kehren“, machte Christoph Schindler nach der Niederlage gegen den Landesligisten MSC Preussen deutlich. Die Barleber, die eigentlich gegen den Oscherslebener SC testen wollten, der dann absagte, hat vor allem im defensiven Bereich noch viel Arbeit vor sich.

„Die ersten 15 Minuten waren vernünftig, dann haben wir aber zu häufig die Ordnung verloren. Nach jedem Ballverlust hat Preussen schnell nach vorne gespielt und wir konnten die Räume nicht mehr schließen“, blickte Barlebens Trainer zurück. Nils-Oliver Göres belohnte den guten Beginn mit der Führung nach sechs Minuten, die Gäste meldeten sich durch ein Eigentor nach 17 Minuten zurück. Dabei blieb es bis zur Pause.

Spektakel nach der Halbzeit

Dann schoss sich Daniel Stridde in den Fokus. Der Winterneuzugang, der zuvor jahrelang in Heyrothsberge seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte, traf zum 1:2. Es war der Auftakt für turbulente Minuten am Anger. Denn nur kurze Zeit später erhöhte Steve Röhl auf 1:3. Doch die Barleber verkürzten nochmal. Göres verwandelte einen Elfmeter zum Anschluss. Doch in der letzten halben Stunde gelang den Gastgebern trotz Überzahl, ein Preussen-Spieler sah die Ampelkarte, nichts Zählbares mehr. Im Gegenteil, Benjamin Zober und erneut der starke Stridde schraubten das Endergebnis noch auf 2:5.

Statistik

FSV Barleben: Alexis Lenhard, Nils-Oliver Göres, Christian Falk, Valentin Pung (45. Toni Wasylyk), Alexander Prinz, Christopher Kalkutschke, Hendrik Romahn (10. Matthias Mai), Marwin Potyka, Tony Lüddeckens, Lars Zenker, Denny Piele

MSC Preussen: Steven Ebeling, Tom Kupke, Tom Saager, Hannes Schock, Steve Röhl, Marcus Preuss (60. Benjamin Zober), Dennis Ritter (60. Daniel Zoll), Daniel Stridde, Patrice Goudou, Lukas Koch, Lorenzo Sori Acosta (72. Germain Rosa)

Schiedsrichter: Tim Kohnert (Ballenstedt)

Tore: 1:0 Nils-Oliver Göres (6.), 1:1 Eigentor (17.), 1:2 Daniel Stridde (53.), 1:3 Steve Röhl (57.), 2:3 Nils-Oliver Göres (62./FE), 2:4 Benjamin Zober (79.), 2:5 Daniel Stridde (80.)