Haldensleben l Im Waldstadion kann man mit dieser Zwischenbilanz sicherlich besser leben. Mit Spannung erwartet wurde im Sommer, wie Marko Fiedler die Nachfolge von Marco Wagner als Trainer des Haldensleber SC angehen würde. Die erste sportliche Zwischenbilanz fällt positiv aus. „Ich denke, wir haben uns als gefestigte Mannschaft präsentiert. Alle Spieler sind motiviert, wollen zum Einsatz kommen. Die jungen Akteure machen den Etablierten ordentlich Druck, dennoch ist die Kameradschaft vorbildlich“, resümiert Fiedler.

HSC hat noch Luft nach oben

Aus den bisherigen neun Partien gingen die Blau-Gelben viermal als Sieger vom Platz, teilten zweimal die Zähler. „Wir haben schon eine ganze Reihe an Punkten verschenkt. Die Auftaktniederlage war ebenso unnötig, wie die erste Heimniederlage gegen Fortuna. In Dessau schlagen wir uns durch die beiden Platzverweise selber und auch gegen Westerhausen müssen wir das 1:0 über die Zeit bringen“, erinnert sich der neue Trainer. Doch die Richtung stimmt trotzdem beim HSC. Siege gegen Gardelegen, Thalheim, Sangerhausen und Arnstedt ließen das Punktekonto wachsen.

Dazu lernen die jungen Spieler wie Patrick Hauer oder Felix Kaschlaw ständig dazu. „Es gibt viele Spieler, die besser werden. Marius Wille, Max Stadler, der im Vorjahr lange verletzt war, Pascal Thieke, aber auch ein Benjamin Sacher, der mal auf einer ungewohnten Position aushilft und damit den Teamgeist dieser Mannschaft unterstreicht“, lobt Fiedler den Spirit seines Teams. Im Landespokal steht der Haldensleber SC nach Siegen in Burg und gegen Barleben im Achtelfinale. Ein möglicher Gegner wäre der 1. FC Magdeburg.

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FSV Barleben sucht die Konstanz

Pokalspiele gegen den FCM hat der FSV Barleben in seiner jüngeren Vergangenheit bereits absolviert. In der Realität ist der FSV punktgleich mit dem ersten Abstiegsplatz, hat aber noch zwei Spiele mehr zu absolvieren als die meisten direkten Konkurrenten. Nach gutem Start mit einem Remis gegen Amsdorf und dem Auswärtssieg in Piesteritz folgte in Gardelegen die erste Niederlage. Ein klarer 4:0-Erfolg gegen Dölau ließ Hoffnung auf eine ruhige, erfolgreiche Saison keimen. Dann setzte es drei Niederlagen in Folge mit insgesamt 13 Gegentoren. Darunter ein wahnwitziges 4:5 beim BSV Halle-Ammendorf. „Insgesamt ist es noch zu früh, um eine Bilanz zu ziehen. Aber die drei Niederlagen in Folge spiegeln sich natürlich in der Tabelle wider“, sagt Christoph Schindler.

Dennoch ist er nicht unzufrieden. „So wie wir Fußballspielen wollen, lassen wir auch mal die eine oder andere Torchance zu. Manchmal passiert das zu einfach, aber das muss man den jungen Spielern auch mal zugestehen. Es geht uns hier vor allem um die Entwicklung“, macht der FSV-Coach klar. Und seine jungen Neuzugänge waren sofort Bestandteil des Teams. Lucas Weiß kommt ebenso schon auf sieben Einsätze wie Marcel Hauer, Pierre Falk lief in sechs Spielen auf, beim letzten Barleber Spiel, einem 5:1-Heimsieg gegen Kelbra, sogar über volle 90 Minuten.