Bregenstedt l Marc Pfeiffer und Felix Wolter sorgten eine Woche vor dem Gipfeltreffen in Hötensleben für die Tore. Am 12. Spieltag der Bördeoberliga empfing der TSV Bregenstedt den Bebertaler SV zum Derby. Schon in der Vergangenheit lieferten sich beide Mannschaften umkämpfte Spiele. Nun sollte es nach langer Zeit wieder zu einem Aufeinandertreffen kommen. Aufgrund der Tabellensituation ging der TSV als Favorit in die Partie.

Pfeiffer erlöst den TSV

Das Spiel begann mit viel Ballbesitz für den Gastgeber. Die Bebertaler standen kompakt in der Defensive und ließen den Bregenstedtern nur wenig Raum. Der TSV versuchte die wenigen Lücken im Defensivverbund der Gäste zu finden. Die Bregenstedter drückten auf das Führungstor, gefährliche Abschlüsse blieben jedoch zunächst Mangelware. Auf der anderen Seite hatten die Bebertaler ihre beste Möglichkeit nach einer Ecke. Dabei flog der Ball durch den Strafraum und erreichte einen Bebertaler Angreifer, der den Ball jedoch am Tor vorbeischoss. In der 20. Spielminute fiel das Führungstor für den TSV. Nach Balleroberung im Mittelfeld schoss Pfeiffer den Ball auf das gegnerische Tor. Der Schuss wurde abgefälscht und fiel hinter dem Bebertaler Schlussmann ins Tor.

Nur zwei Minuten später ergab sich erneut die Möglichkeit für den TSV die Führung zu erhöhen. Leipold lief frei von rechts auf das Tor zu. Statt zu schießen, versuchte er mit einem Querpass seine Stürmerkollegen in Szene zu setzen. Der Ball fand den Mitspieler jedoch nicht.

In der 30. Spielminute erreichte eine Flanke von Peine Stürmer Krellwitz. Dieser verwertete den Ball gut und schoss ihn nur knapp am rechten unteren Pfosten vorbei. Nur fünf Minuten später hatten die Gastgeber Glück.

Aus aussichtsreicher Position wurde den Bebertalern ein Freistoß zugesprochen. Der fällige Freistoß wurde gegen die Laufrichtung von Burda abgefälscht und ging nur knapp am Tor vorbei. Bis zur Pause war das Spiel umkämpft, weitere Tore sollten zunächst nicht fallen.

Bregenstedt forciert die Entscheidung

Die zweite Halbzeit zeigte ein ähnliches Bild. Die Bebertaler standen gut in der Defensive und waren präsent in den Zweikämpfen. Die Bregenstedter waren weiterhin auf der Suche nach der entscheidenden Lücke. In der 53. Spielminute spielte der TSV einen Angriff schnell und der Ball landete auf dem Fuß von Wolter. Dieser lief frei zentral auf das Tor zu und wurde kurz vor dem Schuss seitlich weggegrätscht.

Dabei traf der Bebertaler Wolter und den Ball. Daraufhin entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Den fälligen Strafstoß schoss der Gefoulte selbst. Wolter verlud den Keeper und traf zum 2:0.

Nur zwei Minuten später überspielte der Abschlag von Burda die gesamte Bebertaler Abwehr. Krellwitz erlief den Ball und Richtung Bebertaler Tor. Links vom Strafraumrand suchte er den Abschluss. Diesen Schuss konnte der Torhüter erneut halten.

Auch die Bebertaler versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Der Zug zum Tor fehlte allerdings häufig. Die Bregenstedter Abwehr stand auch in diesem Spiel sicher.

Spitzenreiter söuverän

Kurz vor Schluss hatte Krellwitz nach Balleroberung erneut die Chance ein Tor in diesem Spiel zu erzielen. Ein Treffer sollte ihm an diesem Tag jedoch nicht gelingen und so war der Bebertaler Torhüter erneut Sieger. Dennoch hielten die Bregenstedter die Führung bis zum Ende und gewannen das Derby mit 2:0.

Nun kommt es in der nächsten Woche zum Aufeinandertreffen des Zweit- und Erstplatzierten in Hötensleben.

Statistik

TSV Grün-Weiß Bregenstedt: Tobias Burda, Martin Steuer (88. Lennart Kurz), Patrick Krüger, René Seidl, Max Intrau, Laris Peine, Marc Pfeiffer, Nils Cornelsen (89. Lukas Kottler), Felix Wolter, Johannes Leipold (74. Tim Pfeiffer), Max Krellwitz - Trainer: Mathias Volkmann

Bebertaler SV: Nico Eggeling, Hans Trappiel, Sebastian Wojtzyk, Oliver Hanstein (76. Niels Zielasko), Matthias Schmidt, Jonny Blume, Krzysztof Markowski, Dang Ngoc Thanh Thuan, Darius Schulze (46. Christoph Wendt), Markus Schmidt, Danny Kaschlaw

Trainer: Christoph Weithäuser

Tore: 1:0 Marc Pfeiffer (20.), 2:0 Felix Wolter (53./Strafstoß).