Oschersleben l Die Partien werden aufgrund der bevorstehenden Zeitumstellung bereits um 14 Uhr angepfiffen. Es kommt in Wulferstedt sogar zu einem kleinen Börde-Derby. Aufsteiger Grün-Weiß Bregenstedt gastiert zum Verfolgerduell beim Horn-Team.

SG Germania 1921 Wulferstedt – TSV Grün-Weiß Bregenstedt

In der vergangenen Woche haben die Wulferstedter den Bigpoint verpasst, mit einem Dreier gegen den VfB Germania Halberstadt II auf eben jenen im Klassement aufzuschließen. Bereits am Samstag erhält die Mannschaft von Trainer Patrick Horn aber die zweite Chance: Auf dem heimischen Sportplatz empfangen die Germanen den Aufsteiger TSV Grün-Weiß Bregenstedt, der bislang eine bärenstarke Serie spielt. Mit vier Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage (gegen Halberstadt) steht das Team von Coach Mathias Volkmann punktgleich mit den Harzern auf Rang zwei. Für die Gastgeber ist dies damit eine richtungsweisende Partie: Entweder gelingt ihnen der Anschluss an die Spitze oder sie verlieren sogar etwas an Boden. „Das wird in jedem Fall ein schweres, aber auch hoffentlich schönes Spiel – auch für die Zuschauer“, sagt Volkmann.

„Wulferstedt ist eine gestandene Landesklassen-Mannschaft. Wir werden uns reinknien und versuchen, weiter oben dran zu bleiben“, so der TSV-Coach, der seine Elf personell gut aufgestellt sieht, weiter. „Oftmals agieren wir gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte etwas besser“, hofft Volkmann auf einen guten Einsatz seines Teams.

Oscherslebener SC – Germania Wernigerode

Nicht weniger Spannung verspricht das Börde-Harz-Duell zwischen dem Oscherslebener SC und Germania Wernigerode. Beide Mannschaften sind aufgrund ihrer Punktgleichheit direkte Tabellen-Nachbarn. Dennoch könnten die direkten Voraussetzungen der zwei Kontrahenten nicht unterschiedlicher sein: Die Gastgeber haben in der Vorwoche ihr erstes Spiel in dieser Saison mit 0:3 verloren, während die Germanen einen deutlichen 6:0-Erfolg gegen Haldensleben II feiern konnte.

Für den OSC ist die Partie damit enorm wichtig für den weiteren Saisonverlauf: Stoppen die Männer von Trainer Torsten Rennert den Abwärtstrend oder halten sie den Anschluss an die Tabellenspitze?

Haldensleber SC II – SV Seehausen

Die Verbandsliga-Reserve des Haldensleber SC hat für das Duell mit dem SV Seehausen ein eindeutiges Ziel: Sie will sich für die herbe 0:6-Klatsche in Wernigerode rehabilitieren. Einfacher werden die Aufgaben in der Landesklasse 3 aber nicht. Das Team um Spielführer Pascal Hampel empfängt dazu den um zwei Punkte besseren SV Seehausen. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft. Wir müssen die desolate Defensivarbeit der letzten Spiele abstellen und die Fehler der Gegner konsequent ausnutzen“, sagt Hampel, der sich ganz persönlich auf das Wiedersehen mit den ehemaligen Mitspielern Domenik Siegmund und Daniel Helmecke freut.

Diese sind Teil einer „schlagkräftigen Truppe“, die Seehausen-Trainer Alexander Schröder an diesem Samstag zusammen bekommt. „Wir möchten natürlich die letzten Erfolge bestätigen. Dafür ist eine hohe Konzentration in der Defensive gefordert, während wir im Angriff effektiver sein müssen. Die Reserve des HSC ist auf keinen Fall zu unterschätzen, denn das Trainerteam schafft es immer wieder, die Jungs gut einzustellen“, so der Gäste-Coach weiter.