Haldensleben l Eine ganz klare Angelegenheit war am Sonnabend das Verbandsliga-Derby zwischen dem HSV Haldensleben und dem LSV 90 Klein Oschersleben. In heimischer Ohrelandhalle wurde der Tabellendritte seiner Favoritenrolle gerecht und gewann gegen das ersatzgeschwächte LSV-Team mit 42:29 (24:13).

„Wir haben das Spiel ohne Frage verdient gewonnen. Allerdings haben wir nach guter erster Halbzeit im zweiten Durchgang die Konsequenz im Angriff vermissen lassen und uns hat in der Abwehr die Abstimmung gefehlt. Mich ärgern vor allem die 29 Gegentore“, sagte Carsten Fister nach der Partie.

HSV Haldensleben startet furios

Haldenslebens Trainer sah beim „Tag des Handballs“ eine furios startende Heimsieben. Angeführt von Eric Wurzel, der vier der ersten sechs Treffer erzielte, stand es nach etwas mehr als vier Minuten bereits 6:1. „Beim LSV haben wichtige Spieler gefehlt, dennoch war es eine sehr gute Leistung im ersten Durchgang“, lobte Fister. Sein Team gab weiter Gas und führte bereits nach einer Viertelstunde und einem Treffer von Nick Blume erstmalig mit zehn Toren (16:6).

Diesen Vorsprung hielten die Haldensleber konstant, den letzten Treffer im ersten Durchgang erzielte Chris Langenbeck zum 24:13 für die Gäste. „Im weiteren Spielverlauf habe ich allen Spielern Einsatzzeiten gegeben, manche auch auf für sie fremden Positionen spielen lassen“, so Fister.

Klein Oschersleben verkürzt

So agierte Tim Teßmann beispielsweise als Kreisläufer und Hannes Kruse auf Linksaußen. Auch das Spiel mit dem siebten Feldspieler wurde probiert. Dem Offensivgeist tat dies nur bedingt Abbruch. Allerdings gingen die Umstellungen auf Kosten der Defensive, so dass Klein Oschersleben den Rückstand im Rahmen halten konnte (42:29).

HSV Haldensleben: Strauß, Domann - Krause, Buchwald, Teßmann, Kruse, Dannehl, Blume, Wurzel, Stolze, Diestelberg, Kolbe, Bergmann.

LSV 90 Klein Oschersleben: Engelhardt - C. Langenbeck, Kopper, Von Zabiensky, Dedecke, Ehelebe, Thiel, F. Langenbeck, Suttner.