Irxleben l Die Sonntag-Sieben tat sich anfangs schwer mit dem SVI. Immer wieder ließ sie leichte Tore zu, machte jedoch im Gegenzug auch welche, so dass die komplette erste Halbzeit ausgeglichen blieb und es zur Pause schließlich 15:16 stand. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht in der ersten Hälfte. Schlechte Beinarbeit und eine schlechte Körperspannung waren die Gründe für das relativ schlechte Abschneiden“, kritisierte HSV-Chefcoach Enrico Sonntag.

Nach dem Wiederanpfiff waren die Handballer aus Haldensleben wie ausgewechselt. Plötzlich stand die Abwehr wie eine Eins und auch die Spannung der Spieler war so, wie sich das Trainer Sonntag vorstellte. Damit dauerte es auch nicht lange, bis sich der HSV vom SVI absetzte und davonzog. Die Angriffe der Gastgeber blieben oft entweder am Kreis der Haldensleber stecken oder die Schlussmänner Christoph Strauß und Philipp Wolke hielten den Kasten sauber. So siegten die Gäste mit sechs Punkten Abstand.

Sonntag arbeitet weiter an Taktik

„Der Sieg geht in Ordnung, doch dürfen wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. 25 Gegentore sind einfach zu viele, wenn wir unsere Ziele umsetzen wollen. Daran müssen wir auch in der kommenden Woche wieder arbeiten“, analysierte Sonntag. Am Sonnabend steht wieder ein Heimspiel für den HSV an. Dann werden die Handballer aus Westeregeln in Haldensleben erwartet. Der SV Irxleben reist nach Langenweddingen.

Statistik

SV Irxleben: Jesse, Prieß – Schulze (2), Hofmann, Walter (3), Brett (3), Pessel (2), Klaue (2), Gimmler (10, 4/4), Carlson (3, 0/1), Ulrich;

HSV Haldensleben: Strauß, Wolke, Buchwald – Möritz (1), Kruse (5), Frank (8, 4/4), Blume (7), Wurzel (1), Wölkerling (1, 1/1), Stolze (1), Zirkler (1), Köcke (1), Damerau (5)