Barleben l Mit insgesamt 25 Platzierungen setzten sich die Magdeburger Karatekas im fast 200-Mann starken Teilnehmerfeld aus 17 Vereinen durch. Einzig das Dojo aus Hannover konnte mehr Medaillen erkämpfen. Zu dieser positiven Bilanz des HKC trugen erheblich die Willuweit-Schwestern bei. Die zwölfjährige Fiona und ihre vier Jahre ältere Schwester Sophie konnten jeweils in ihren Gruppen die Goldmedaille im Kata-Einzel-Wettbewerb erzielen. Im Kumite musste sich Sophie nur der letzten Gegnerin geschlagen geben und nahm somit Silber entgegen, während ihre kleine Schwester im kleinen Finale zwar verlor, jedoch auf dem verdienten dritten Rang landete.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Jungen in der Altersgruppe 14 bis 15 Jahre. Gleich vier Vertreter des HKC gingen an den Start und mussten im Verlauf der Kämpfe auch gegeneinander antreten. So kam es, dass nur Huy Bui Ngoc und Valentin Hennig in das Kata-Finale einzogen und dort den zweiten und dritten Platz belegten. Im Kumite war die Verteilung der Vier optimaler, sodass sie allein das Finale dominierten und bei der Siegerehrung ein einheitliches Bild lieferten – mit Simon Zerlin auf dem ersten, Huy Bui Ngoc auf dem zweiten und Fabian Lüdke gemeinsam mit Leon Schott auf dem dritten Platz.

Lüer und Dattko überzeugen

Besonders beachtlich sind die Leistungen von Amy Lüer und Collin Dattko, deren Gruppen eine hohe Teilnehmerstärke aufwiesen und denen es trotzdem gelang, in das Finale einzuziehen. Dort errungen die beiden Elfjährigen im Kumite eine hervorragende Silbermedaille und nahmen reichlich Kampferfahrungen mit. Collins Bruder bewies erneut seine Stärke in der Disziplin Kata und ließ alle Kontrahenten hinter sich – Gold für Ferenc Dattko.

Wie bereits auf dem heimischen Elbe-Cup konnte Leonard Konitzer auch im auswärtigen Schwerin vor neuer Konkurrenz bestehen. Mit viel Enthusiasmus und Kampfgeist im Jiyu-Ippon Kumite ging er die Kämpfe richtig an und nahm am Ende die Trophäe als Ostdeutscher Meister entgegen. Die Bilanz von siebenmal Gold, neunmal Silber, siebenmal Bronze, zwei vierten Plätzen kann sich sehen lassen.