Die Frauen des USC Magdeburg sicherten sich in eigener Halle durch ein 3:0 (11, 14, 19) über den VC WSG 78 Wolfen erstmals den Gewinn des Volleyball-Landespokales.

Altstadt (vs) l Den ersten Satz mit 25:11 zu gewinnen, in einem Pokalfinale, das hätten die USC-Damen vor der Begegnung nicht für möglich gehalten. Vor allem im Aufschlag, u.a. Margarete Borchardt mit einer Acht-Punkte-Serie, dominierten die Gastgeber gegenüber dem Überraschungsfinalisten aus Wolfen.

Auch im Angriff überzeugte das Team um Kapitän Anja Bechmann. Häufig konnten die Mitten, Katharina Rieger und Peggy Bürger, eingesetzt werden. Schnelle Pässe auf die Außenpositionen verschafften Patricia Kunth und Ulrike Beige den Angriffsvorteil.

Auch den zweiten Durchgang entschieden die Magdeburgerinnen mit 25:14 für sich. Wieder brachten die druckvollen Aufschläge die USC-Damen nach vorn. An der großen Blockreihe kam von den Gästen wenig vorbei und der Rest wurde in der Abwehr von Libera Antje Mutzeck geholt und von Jenny Schwab und Stefanie Lindner im Gegenangriff verwertet.

Trotz des schleppenden Anfangs (12:12) im dritten Satz stellten die Wolfener Damen keine wirkliche Gefahr für die Elbestädterinnen dar. Zuspielerin Melanie Baake setzte ihre Außenangreifer Kathi Gröger und Kirsten Brunemann gekonnt ein. Obwohl die Wolfener Abwehrformation noch einmal kämpfte, ging der Satz verdient mit 25:19 an den USC.

"Wir haben den Pokal im dritten Anlauf endlich nach Magdeburg geholt", freute sich USC-Co-Trainerin Marén Schulz. "Das war das letzte Ziel für diese Saison und wir haben es erreicht!"

USC Magdeburg: Baake, Bechmann, Beige, Borchardt, Brunemann, Bürger, Gröger, Kunth, Lindner, Mutzeck, Rieger, Schwab.