Alte Neustadt (hoe). In der Volleyball-Regoinalliga Nord/Ost der Männer wird es für den USC Magdeburg nach zuletzt drei Punktspielniederlagen in Folge langsam brenzlig.

Da sich die Magdeburger in den letzten Spielen nicht gerade "mit Ruhm bekleckert" haben, sich somit im unteren Tabellendrittel befinden, ist die Heimpartie am Sonntag (15 Uhr, Campushalle) gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg Berlin vielleicht schon richtungsweisend für den USC. Mit einem Erfolg könnte man die Berliner auf Distanz halten und etwas "durchatmen". Die Gäste aus Berlin sind mit 2:14 Punkten Tabellenneunter, der USC steht im Klassement mit derzeit 4:12 Zählern einen Rang über den Gästen.

Der Fairness halber muss man aber sagen, dass die Elbestädter in den letzten Spielen ausschließlich gegen Spitzenmannschaften der Liga ge-spielt hatten und durchaus auch starke Phasen in den einzelnen Begegnungen nachweisen konnten. Aber gerade diese Leistungsschwankungen bereiten den USC-Verantwortlichen Kopfschmerzen, so dass im Training logischerweise fast nur noch versucht wird, eine gewisse Konstanz in die einzelnen technischen Elemente zu bekommen.

Als Beispiel sei hier nur die Annahme genannt, die zuletzt gegen Potsdam phasenweise sehr sicher stand, kurz darauf aber der Hauptfaktor für einen Totalausfall ist, wie beim 14:25 im letzten Satz, nachdem die Elbestädter zuvor sicher mit 25:18 gewonnen hatten.

"Wir trainieren kaum noch taktische Dinge, sondern sind einfach bestrebt, im individualtechnischen Bereich wieder mehr Sicherheit herzustellen und Selbstvertrauen aufzubauen", beschreibt der manchmal schon verzweifelnde USC-Trainer Hendrik Oelze kurz und knapp die Trainingsinhalte der letzten Zeit, fordert von seinen Akteuren noch mehr Engagement und die Fokussierung auf den Sport, auch wenn das neben Studium und/oder Job manchmal gar nicht einfach ist.

Dabei hoffen die Magdeburger am Sonntag wieder auf die Unterstützung der heimischen Fans, um dann vielleicht noch einen fröhlichen ersten Advent zu feiern.