Magdeburg (rsc). Nachdem zwei Spieltage der Saison 2010/11 Fußball-Landesliga Nord den Witterungsbedingungen des Winters 2010/11 bereits zum Opfer fielen, sind die Kicker jetzt in der offiziellen Winterpause. Der Startschuss in die zweite Runde fällt daher bereits am 29. Januar bzw. 5. Februar, wenn die beiden bisher ausgefallenen Spieltage nachgeholt werden sollen. Volksstimme-Mitarbeiter Roland Schulz sprach mit Staffelleiter Wolfgang Haase über dessen Eindrücke der I. Halbserie.

Volksstimme: Wie schätzen Sie den bisherigen Saisonverlauf ein?

Wolfgang Haase: Bis auf den Ausfall des letzten Spieltages der Hinrunde und des ersten Spieltages der Rückrunde ist die Saison bisher verhältnismäßig gut verlaufen. Alles verlief auf und neben den Plätzen ruhig und ohne große Probleme.

Volksstimme: Was war im bisherigen Saisonverlauf besonders positiv, was negativ?

Haase: Positiv gibt es einiges zu sagen. Da ist zum einen die Tatsache, dass in Bezug auf die Anzahl der gelben Karten eine Verbesserung in Sicht ist. Die Tendenz ist derzeit jedenfalls rückläufig. Zweitens hat mich das bisher sehr gute Abschneiden des Aufsteigers SV Fortuna Magdeburg positiv überrascht. Auch der 1. FC Aschersleben mischt noch kräftig im Kampf um den Klassenerhalt mit. Einzig Grün-Weiß Potzehne hat wieder so seine Schwierigkeiten, in der höheren Klasse mitzuhalten. Und drittens bin ich doch von der Dominanz des VfB Ottersleben an der Spitze etwas überrascht. Sicher, der Verein hat sich vor der Saison gut verstärkt. Doch dass er so dominiert, hätte ich nicht erwartet.

Volksstimme: Und was hat Ihnen weniger gefallen?

Haase: Nun, die Anzahl der Ampelkarte und Roten Karten ist einfach noch zu hoch. Da müssen die Vereine mehr mit den Spielern sprechen.

Volksstimme: Laut Rahmenterminplan ist die Saison bereits am 4. Juni beendet. Befürchten Sie auf Grund der Witterungsbedingungen eine Verlegung der Saison nach hinten?

Haase: Das kann man jetzt noch nicht sagen, da man nicht weiß, wie sich das Wetter entwickelt. Zumal der Verband zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf Grund der Frauen-Weltmeisterschaft dagegen ist. Wir gehen erst einmal davon aus, dass wir die ersten Nachholspiele wie geplant durchführen können. Sollte das nicht eintreten, muss man weitersehen.