Magdeburg l Mit hängenden Köpfen schlurften die U-19-Kicker des 1. FC Magdeburg nach dem 0:2 (0:1) gegen Hertha BSC vom Platz.

FCM über weite Strecken ebenbürtig

Dabei waren die Gastgeber gegen einen der Großen der Liga über weite Strecken der Partie ebenbürtig, schlugen sich aber aufgrund zweier Gastgeschenke selbst. Mitte der ersten Halbzeit ging Keeper Tim Kips übermotiviert gegen den Berliner Ngankam ins „Eins gegen eins“ und verlor prompt das Duell. In der Schlussphase ließ sich dann Luca Menke am eigenen Torraumeck den Ball vom Fuß stiebitzen und Miralem Ranic verwandelte zum 0:2-Endstand.

Davor kreierten die Gastgeber immer wieder gute Angriffe, blieben aber im Abschluss glück- und zumeist harmlos. Da auch die Berliner vor dem Tor sündigten, eine ziemlich große Streuung beim Torschuss hatten, war die Begegnung lange Zeit offen.

Lieberam lobt Club

Das sah auch der frühere FCM-Akteur Frank Lieberam so, der mit seiner Agentur „L-concept” nicht nur Michel Niemeyer, sondern auch A-Junior Pascal Schmedemann zu seinen Klienten zählt: „Der FCM macht das gut, sollte auf jeden Fall nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“

Die Herthaner ließen die Magdeburger schön laufen, so dass viel Aufwand bei der Ballrückgewinnung investiert werden musste und nach vorn zunehmend die Konzentration fehlte. Auf Seiten der Gäste sorgte der schnelle Denis Jastrzembski, den Hertha-Cheftrainer Pal Dardei in der laufenden Saison auch schon dreimal in der Bundesliga zum Einsatz brachte, immer wieder für Gefahr mit seinen Tempodribblings.

So blieb es beim 0:2, das FCM-Trainer Thomas Hoßmang so kommentierte: „Wir hatten zu Beginn klare Möglichkeiten, haben es in der zweiten Halbzeit aber nicht mehr so gut gemacht. Schade, dass wir das Spiel selber so in die Richtung Niederlage bringen.”

FCM: Kips – Schweda, Menke, Lehmann, Jürgen, Kanther, Schmedemann (74. Salihoglu) Hommel (74. Schiemann), Weigel, Temp (70. Ogbidi), Plewa